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Freitag, 20. Dezember 2013

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Jahr 2014

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So jetzt ist es also doch so weit gekommen: Die BoardgameMonkeys feiern ihr erstes Weihnachten und zeigen sich im bekannten Wohnzimmer vor dem Kamin sogar in weihnachtlicher Kleidung und Pose.
Einen Jahresrückblick 2013 erwarten vielleicht einige - den gibt es aber nicht. Wer dennoch nicht ohne auskommt, den verweise ich auf den Kollegen Guido von TricTrac. Schließlich feiern wir im Februar ja schon unser einjähriges Bestehen. Wir wollen uns ja schließlich die Option auf einen Rückblick dort nicht nehmen, oder?
Jedenfalls wird das der letzte Beitrag im alten Jahr sein. Frisch und munter geht es dann zum Wochenanfang am 06.01.2014 weiter.
Wer dennoch etwas schmökern will, dem seien folgende Rezensionen aus den vergangenen Wochen und Monaten ans Herz gelegt:



In diesem Sinne: Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2014.
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Donnerstag, 19. Dezember 2013

Steam Noir Revolution - Liebe auf den dritten Blick

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Bluffspiele sind ja eigentlich nicht so meins. Reine Kartenspiele eigentlich auch nicht. Irgendwie klang Steam Noir Revolution aber trotzdem interessant. Vielleicht weil es einfach so anders von der Mechanik klang, als das derzeit so bekannte auf dem Markt. Was letztlich den Ausschlag gab, werde ich wohl nie herausfinden. Plötzlich lag es dann aber in meinem virtuellen Warenkorb und wenige Tage später auf meinem Spieltisch.

Da es sich um ein Bluffspiel handelt, wurden die Karten noch mal eben schnell eingetütet. Maßarbeit! Gerade so eben ging die Packung noch zu. Da der Spieleabend kurz bevorstand, wollte ich mir noch schnell die Regeln durchlesen. Fehler. Nach der gut 10 minütigen Lektüre war ich genauso schlau wie vorher. Das lag aber weniger an der Anleitung. Die ist super. Nicht falsch verstehen. Sondern vielmehr am dort beschriebenen Ablauf. Egal! Da die Zeit knapp war, musste Steam Noir Revolution einfach so in die Spieletasche gesteckt werden. Da es eh nur als Absacker gedacht war, würde ich dann einfach spontan entscheiden die Regel vor Ort nochmal durchzublättern. Und vielleicht brauchen wir den Absacker ja auch gar nicht. Schließlich habe ich noch einige weitere eingepackt.


Bereits wenige Minuten nach meiner Ankunft am Austragungsort des Spieleabends das übliche neugierige in die Tasche schauen durch die Mitspieler. "Oh Felix Mertikat. Die Comics kenne ich. Da gibt es jetzt ein Spiel von? Cooooooooool.". Und schon kamen wir an Steam Noir Revolution als Absacker nicht herum. Das heißt also nochmal die Regel durchforsten. Das geschah dann auch zwischen Pizza, Nuggets und Pommes. Andere würden nach so einem Essen vermutlich einen Schnaps als Absacker zu sich nehmen - wir Steam Noir Revolution
Es kommt auch vermutlich nie gut an, wenn man ein Spiel mitbringt und die Erklärungsversuche mit den Worten beginnt: "Ich habe die Anleitung zwar gelesen, hab aber keine Ahnung wie es ablaufen soll. Wie wäre es, wenn wir einfach Stück für Stück drauf losspielen beim ersten Mal?", aber ich tat es.

Ersteindruck Partie 1 stur Stück für Stück häppchenweise nach Anleitung gespielt: So und jetzt bitte nochmal. Der Kaiser hatte uns bereits nach wenigen Runden uneinholbar abgestraft.
Eindruck nach Partie 2: Okay, so langsam macht es alles Sinn.
Eindruck nach Partie 3: Coooooooool.
Wie kam es dazu?

In Steam Noir Revolution sind wir Teil einer Revolution und sympathisieren im Geheimen mit einer der fünf vorhandenen Gesellschaftsgruppen. Ziel dabei ist es die Popularität der eigenen Gruppe am Spielende über die des Kaisers zu katapultieren oder alternativ bei Dominanz des Kaisers der Gruppe anzugehören, welche der Revolution am wenigsten Zündfeuer gegeben hat. Gar nicht gut kommt es, wenn die eigene Gruppe zu dominant wird. Dann wird man nämlich als neuer Diktator direkt mit abgesägt und die zweitstärkste Kraft gewinnt.
Popularität wird über lange Zeit aufgebaut und zwar über die Dominanz von Wochentagen, in deren sich regelmäßig die stärkste revolutionärste Kraft mit der aktuellen Macht des Kaisers misst. Erreicht wird das Zwischenziel durch verdecktes Legen von Sympatiekarten, welche grundsätzlich einer Gruppe zugeordnet sind. Dabei kann jede Karte nicht nur als Sympatiekarte, sondern auch als Verräterkarte dem Kaiser zugesteckt werden, was die jeweilige Dominanz der Gruppe, aus deren Reihe der Verräter kommt, untergräbt und gleichzeitig den Kaiser stärkt.
Die Spieler sammeln über Wochen und Monate Revolutionspunkte, welche am Ende die eigene im geheimen unterstützte Partei nach vorne bringen.
 

Verstanden? Sicher nicht. Steam Noir Revolution ist so ein Spiel, was nicht wirklich von Erzählungen erfasst werden kann oder von bloßen Regelerklärungen. Das ist vermutlich auch der Grund, weshalb der Titel nicht das Lob erfährt, was er eigentlich verdient hätte, denn eigentlich steckt ein ziemlich gutes Spiel dahinter. So viel mehr als die Regeln oder die Karten erahnen lassen.
Das ist aber keinesfalls ein Problem der Anleitung. Diese ist sogar vorbildlich mit einer Regelkurzfassung an den Seitenrändern versehen. Klare Empfehlung: Bitte einfach Stück für Stück losspielen bei der ersten Partie. Einleitungssätze wie: "Leute, nach meiner Erklärung werdet Ihr wahrscheinlich keine Ahnung haben, aber vertraut mir und spielt einfach mal los" sind, so lustig es auch klingen mag, hier wirklich angebracht und wahrscheinlich die beste Strategie das Spiel zu erfassen.
Wurde die Hürde genommen, dann sind die eigentlichen Regeln verblüffend simpel. Ich lege eine Karte und ziehe am Ende auf mein Limit auf. Auch die permanenten Zwischenwertungen sind schnell verinnerlicht.

Der eigentliche Reiz von Steam Noir Revolution steckt im Detail, im Taktieren, im so genannten Metagame, im Bluffen. Welche Strategie ist mir nun von Nutzen? Welche Partei sollte nun nach oben gepusht werden? Sehe ich, dass der Kaiser zu dominant wird, versuche ich möglichst weit unten in der Popularitätsleiste zu bleiben und durch temporäre Unterstützungskarten und möglichst viele Revolutionspunkte während der Wochen am Monatsende eine evtl. für mich gefährliche Partei nach oben zu katapultieren. Ist der Kaiser nicht zu stark und es besteht eine realistische Chance meiner Partei am Spielende die Oberhand zu gewinnen, dann sammle ich möglichst viele Revolutionspunkte, um am Ende den entscheidenden Sprung an die spitze zu machen. Mir ist dabei egal, ob ich zwischenzeitlich eine andere Partei fördere. Schnell die höchste Unterstützungskarte in einer Woche gespielt und wertvolle Punkte in der Zwischenwertung abgegrast.


Klar ist, dass Steam Noir Revolution Zeit braucht. Drei Partien sollten es schon sein, um die vielen taktischen Manöver zu erfassen, welche sich erst nach einigen Runden eröffnen. Gut, dass eine Partie nur gut 40 Minuten braucht. Wenn man schnell spielt auch weniger. Schade, dass es überhaupt Anlaufzeit braucht. Intuitiv spielt es sich somit nämlich nicht und schreckt die bekannten "Einmalspieler" somit ab, die bereits nach einer Partie ihr Urteil gefällt und Steam Noir Revolution als reines Glücksspiel abgestempelt haben. Die greifen dann vermutlich mit den Spielern, die zu viele ungespielte Spiele haben und beim Durchblättern der Anleitung schreiend davon gelaufen sind, weil die Abläufe nicht klar waren zu einem knallharten Optimierungsspiel.
Glück ist dabei weniger enthalten, als man denken könnte. Die Trendkarten, welche stets einer Partei pro Woche einen leichten Bonus geben, sowie die permanent offen ausliegende aktuelle Wertung spielen unbemerkt eine wichtige psychologische Rolle, die das Auslegen bestimmter Sympatiekarten forciert oder bewusst von diesen ab rät. 
Verblüffend wie das kleine Element wirkt. Aber es ist ja schließlich auch ein Bluffspiel.

Bitte Zeit nehmen und ausprobieren!





Steam Noir Revolution von Daniel Danzer
Erschienen bei spielpunk
Für 3 bis 5 Spieler in ca. 40 Minuten
Boardgamegeek-Link






sämtliche Bilder sind von www.boardgamegeek.com bzw. vom jeweiligen Verlag (hier spielpunk)
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Montag, 16. Dezember 2013

Neu auf Kickstarter - 51. Kalenderwoche

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Bald ist es soweit. Weihnachten steht mal wieder völlig unerwartet vor der Tür. Wer jetzt bei dieser News noch nach passenden Geschenken sucht, den muss ich enttäuschen. Diese Projekte werden definitiv nicht mehr bis zum Heiligen Abend ausgeliefert. Aber vielleicht ist trotzdem noch etwas für den ein oder anderen dabei. Das Weihnachtgeld von Opa und Oma will ja schließlich bestmöglich verbraten werden.
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Mittwoch, 11. Dezember 2013

Luchador! Mexican Wrestling Dice - Helden meiner Kindheit

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Es gibt so Tage an denen man feststellt, dass der Zahn der Zeit auch nicht an einem selbst spurlos vorbei geht. Das sind dann so Momente, in denen ich denke: Wow. Und man ist froh, dass es gewisse Konstanten gibt im Leben. Genug philosophiert. Zum Thema!
So einen Moment durfte ich erst neulich wieder erleben. Ich sitze nichtsahnend im Bus. Vor mir zwei heranwachsende Teenager, Knopf im Ohr und trotzdem den ganzen Bus beschallend mit dem Smartphone. Während ich noch darüber nachdenke, dass zu meiner Jugendzeit die Abspielgeräte riesig und die Kopfhörer besonders klein waren und heute sich dieses Verhältnis um 180° gedreht hat, horche ich plötzlich auf. Habe ich da Wrestlemania gehört? Ich höre genauer hin. Es fällt der Name John Cena. Wer zur Hölle ist John Cena?
Zu hause angekommen recherchiere ich ein wenig. Will in Nostalgie meiner Jugend schweben. Mich an die endlosen Fernsehnächte auf DSF erinnern mit packenden Matches zwischen Hulk Hogan und dem Ultimate Warrior, mit Bret Hart gegen Yokozuna oder mit Razor Ramon und Shawn Michaels. Doch ich werde enttäuscht. Was ist nur passiert aus dem (okay das Adjektiv "ehrlich" wäre bei einem Showsport wie Wrestling unangebracht) Sport geworden, der mich einst so faszinierte? Die WWE (für die Nostalgiker unter uns: Das war früher die WWF) scheint sich dem Zahn der Zeit angepasst zu haben: Bunter, greller, abgefahrener. Das scheint das untrügliche Credo. Fehlanzeige für Charakterköpfe wie Ric Flair, Andre the Giant oder Macho Man Randy Savage. Ich gebe zu, dass ich gerne in Nostalgie schwärme, wenn es ums Wrestling geht. Manches war früher eben doch besser, zumindest total subjektiv betrachtet.


 
Schon lange habe ich mit dem Gedanken gespielt, mal ein Wrestling Brettspiel zu kaufen. Eine kurze Lektüre auf Boardgamegeek verriet aber lediglich, dass die existierenden Spiele entweder alt und damit schwer und nur teuer zu ergattern sind, oder halbwegs neu aber schlecht, und somit doof zu spielen sind. Umso mehr war ich gespannt, als dann zur Messe 2013 Luchador! Mexican Wrestling Dice von Backspindle Games erschien. Das Ganze machte einen recht sympathischen Eindruck. Ich hatte zugegebenermaßen auch bereits ein paar Anforderungen an ein gutes Wrestlingspiel gestellt. Vorallem schnell sollte es sein. Dazu ein Mechanismus, der die Action des Sports gut transportiert und das Ganze noch versüßt mit ein wenig Thema. Den Rest würde ohnehin die Vorstellungskraft erledigen.

Viel Vorstellungskraft braucht man allerdings um Luchador! Mexican Wrestling Dice genießen zu können. Reduziert man das Gesamtpaket aufs reine Spiel und seine Mechanismen hat man eine recht stumpfsinnige Würfelei, bei der die Ergebnisse (abgesehen von ein paar Sonderregeln) gegenübergestellt werden und entsprechende Auswirkungen entfalten. Dazu kommen die Herzstücke des Spiels - die Würfel - in mehr als mäßiger Qualität. Besonders ärgerlich, wenn man bedenkt, dass sich alles um jene eben dreht und der Preis von knapp 25,00 EUR recht happig für ein Würfelspiel ist.
Gott sei Dank besteht Luchador! Mexican Wrestling Dice aber nicht nur aus den Spielmechanismen, sondern aus viel Thema. Es ist zugegebenermaßen ein Liebhaberspiel. Ein Spiel für Wrestlingfans. Ein Spiel für die Kneipe. Eins zum Lachen. Eins zum Weinen. Luchador! Mexican Wrestling Dice lebt davon, dass die Spieler die erwürfelten Ergebnisse, wie den "Tableslam", den "Choke" oder den "Finishingmove" lauthals kommentieren und sich vor ihrem geistigen Auge die gerade gespielte Spielszene vorstellen.
Kleine witzige Mechanismen, wie dass die gewürfelten Würfel auf dem Mini-Ring-Spielbrett landen müssen um gewertet zu werden oder dass bei einem Pinversuch der Pinnende den bekannten "Threecount" per Klopfen auf die Tischplatte nachspielt, sorgen für Unterhaltung. Da stört dann auch nicht die fast nicht vorhandene Taktik im Spiel. Kurze Spieldauer, die spielerisch völlig bedeutungslosen aber thematisch herrlichen und sehr ausführlichen Beschreibungen der "Finisher", sowie die knackig bunte Aufmachung des Spiels täuschen über die zuvor genannten Mängel großzügig hinweg und verweisen auf das Wesentliche - den Spaß am Spiel.
Ist man entsprechend in der Stimmung und lässt es zu, dass das Spiel die Spieler in eine Wrestlingszene wirft, dann bereitet Luchador! Mexican Wrestling Dice mit wenigen Mitteln in sehr kurzer Zeit eine Menge Spaß. Ist man kein Wrestlingfan oder fehlt es an Vorstellungskraft, dann kann ich nicht guten Gewissens eine Empfehlung aussprechen.


Frage: "Okay, okay ich habe Vorstellungskraft. Das Ganze klingt ja recht witzig. Ich beiße an! Aber mexikanisches Wrestling? Ich will aber die "Golden Era" nacherleben. Die Stars meiner Jugend aufleben lassen. Bin ich denn trotzdem richtig?" Antwort: "Luchador! Mexican Wrestling Dice ist zwar thematisch beim mexikanischen Wrestling angesiedelt, aber das muss keinen US-Wrestling Fan stören. Mit wenigen Handgriffen wird per Photoshop schnell aus "El Perro" ein Hulk Hogan und aus "La Loca" ein Bret Hart."

Noch ein bisschen Werbung in eigener Sache. Wer zwar mit dem Wrestlingthema nichts anfangen kann, aber ein Spiel dieser Art mit dem Thema einer Saloonschlägerei sucht, der liest am besten meine Rezension von High Noon Saloon.



 

Luchador! Mexican Wrestling Dice von Mark Rivera
Erschienen bei Backspindle Games
Für 2 oder 4 Spieler in ca. 10 Minuten
Boardgamegeek-Link





sämtliche Bilder sind von www.boardgamegeek.com bzw. vom jeweiligen Verlag (hier Backspindle Games)
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Sonntag, 8. Dezember 2013

Neu auf Kickstarter - 50. Kalenderwoche

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Die Jungs von Gamezone hatten es doch tatsächlich nach ihrem grandiosen Scheitern bei Kickstarter nochmal auf einer spanischen Crowdfundingplattform mit der "offiziellen" Jubiläumsversion von Heroquest versucht. Völlig überrascht musste ich dann heute feststellen, dass auch diese Kampagne wenige Minuten nach dem Start gestoppt wurde (Ironie aus). Spätestens jetzt sollte es also auch dem letzten HQ-Fan klar geworden sein: Das Ganze diente lediglich dazu die Taschen von Gamezone zu füllen, die mit halbfertigen WIP-Bildern die Liebhaber locken wollten.
Schade, dass das Ganze ein schlechtes Licht auf Kickstarter wirft und wieder einmal zeigt, dass man hier vor Betrug nicht zwangsläufig geschützt ist. Es gilt, die Kampagnen genau zu studieren oder alternativ meine News zu verfolgen. Ich suche Euch garantiert sichere Anlagen heraus. Over and out!
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Mittwoch, 4. Dezember 2013

City Council - Sim City 2013

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Ich erinnere mich noch, als ob es gestern gewesen wäre. Ich habe nach der sechsten Stunde Schule aus, setze mich an den gedeckten Mittagstisch, schlinge das von meiner Mutter mühevoll zubereitete Essen möglichst schnell herunter um dann endlich den 486er-Rechner an zuschalten.
Nach gefühlten 20 Minuten Wartezeit startete das Spiel endlich, woran ich schon den halben Morgen in der Schule gedacht hatte - Sim City 2000. Straßen bauen, Häuser errichten, Wasserrohre legen. Irgendwie war es aber immer wieder gleich. Aber gut war´s.
Als ich dann das erste mal den neuen Titel von Golden Egg Games gesehen habe, wusste ich sofort: Das muss ich haben. Zu ähnlich wirkte das Gesamtpaket einfach mit dem Langeweileroter meiner Jugend. Die Erwartungen an die erste Partie waren dann auch entsprechend hoch. Als ob man mit zunehmender Spieleanzahl in der Sammlung nicht ohnehin schon kritisch genug wäre.
An einem Samstagabend war es dann aber schlussendlich soweit: Sim City... ähm.. City Council kam auf den Tisch. Bereits im Voraus wurde die Anleitung akribisch durchgearbeitet und die entsprechenden Foren bei offen gebliebenen Fragen konsultiert, damit ja kein Fehler das erste Erlebnis trübt.

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Sonntag, 1. Dezember 2013

Neu auf Kickstarter - 49. Kalenderwoche

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Dass es auch bei Kickstarter schwarze Schaafe gibt, das wusste eigentlich jeder nach dem damaligen Debakel des Monopoly-Cthulhu-Klons, nach dessen erfolgreichem Funding sich der Projektersteller mit neuem Ferrari und Villa nach Miami-Beach absetzte.
Eigentlich wollte ich diese Woche die Kickstarternews richtig groß aufziehen mit einer Riesenmeldung: Heroquest kommt zurück! Doch leider scheinen die Jungs vom Gamezone die Rechnung ohne die aktuellen Lizenzinhaber gemacht zu haben. Interessant dabei ist aber, dass während der Kampagne diese nicht müde wurden zu erwähnen, dass die Lizenzrechte geklärt seien. Es stellte sich aber nun heraus, dass dies wohl nur eine dreiste Lüge war.
Für mich nicht schade drum. Es gibt halt nur ein Heroquest. Mag sein, dass da Nostalgie mitschwebt, aber sei es drum!
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Mittwoch, 27. November 2013

Die Legenden von Andor: Sternenschild - Schmeckt kalter Kaffee?

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Hallo zusammen, jetzt spricht mal wieder ein Gast-Monkey zu Euch. Im Folgenden geht es um die Erweiterung zum Kennspiel des Jahres 2013 – Die Legenden von Andor. Wie bei jeder anderen Erweiterung auch fragt man sich natürlich als erstes, was denn eigentlich erweitert wird. Der Spielumfang? Die Komplexität? Die Spielmechaniken? Die Komponenten? Bei der vorliegenden Erweiterung lassen sich die ersten beiden Fragen ohne schlechtes Gewissen mit „nein“, die letzte jedoch mit einem eindeutigen „ja“ beantworten. Da gibt es neue Ausrüstungsgegenstände (unter anderem den namensgebenden Sternenschild), einen Tempel, ein Katapult, Wölfe, Waldpilze, und vieles mehr. Letztlich bleibt jedoch ein ziemlich fader Beigeschmack, denn das restliche Spiel wirkt so gar nicht frisch aufgebrüht.

Aber eins nach dem anderen:
Die Erweiterung besteht aus einer einzigen Legende, welche über variable Karten verfügt. Hierdurch unterscheiden sich in jeder neuen Runde die Fürstenaufgabe, die Bedrohung sowie die Aufstellung des Spielplans. Der eigentliche Ablauf ist aus dem Grundspiel bereits bekannt und spielt (leider) auch auf der Spielbrettseite, auf der die Burg beschützt werden muss. Diese hatte man ja bereits im Grundspiel in vier Legenden durchgekaut und darf da nun also wieder ran. Die Mine, die mir persönlich im Grundspiel das sympathischere Setting darstellte, bleibt mal wieder außen vor. Hierdurch ergibt sich ein sehr vorhersehbarer Spielablauf mit den immer gleichen Zielen: 1) Burg verteidigen, 2) Fürstenaufgabe 3) Bedrohung. 

Die Punkte 2) und 3) erscheinen auf den erst Blick wie ein neues Spielelement, werden den Erwartungen jedoch nicht gerecht. Bei den Fürstenaufgaben handelt es sich nämlich fast immer um einen Auftrag nach dem Motto „finde x und bringe es zur Burg zurück“ und die Bedrohungen sind Endgegner, die ähnlich funktionieren wie der Drache in Legende 5 des Grundspiels. Jede dieser Bedrohungen wird durch eine eigene Pappfigur dargestellt und verfügt über bestimmte Eigenschaften bzw. Handlungen, die pro Runde ausgeführt werden.
Das einzig wirklich neue Element sind die Wölfe. Hierbei handelt es sich zunächst um zwei relativ schwache einfache Wölfe sowie den stärkeren Leitwolf. Zu Beginn des Spieles wird der Zeitpunkt des Erscheinens der Wölfe ausgewürfelt und sobald dies eintritt, geht von ihnen auch eine echte Gefahr aus, da sie relativ schnell in der Burg sind. Sobald ein Spieler den Leitwolf besiegt, wendet sich jedoch das Blatt, da dieser Spieler fortan alle Wölfe kontrollieren kann (ähnlich wie Prinz Thorald aus dem Grundspiel). Der Leitwolf lässt sich dabei vor allem von Spielern mit geringer Stärke besiegen, da der Leitwolf selbst über den vierfachen Stärkewerte des Angreifers besitzt. Nachteil des Ganzen: Die Stärke der kontrollierten Wölfe (inklusive dem Leitwolf) wird nach dem Besiegen auf den Stärkewert des Angreifers festgeschrieben. Letztlich sind die Wölfe somit in der Regel relativ schwach, helfen aber unter anderem dabei, die Burg vor Kleinvieh zu beschützen.
Wer das Grundspiel mochte, wird ein bis zwei Runden Spaß an der Erweiterung haben bis die Angelegenheit etwas zu repetitiv wird. Alles was passiert kennt man bereits aus dem Hauptspiel und die kleinen einzelnen Neuerungen machen nur begrenzt Spaß. Echte Fans des Spieles kommen erneut auf ihre Kosten. Besonderen Spaß dürften alle kreativen Spieler haben, da die neuen Komponenten Stoff für diverse neue Fan-Legenden bieten. Letztlich wird es stark von der Taverne abhängen, ob Der Sternenschild für frisches Aroma im Spiel sorgen kann, oder nicht.

Vielen Dank an Kosmos für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares 


sämtliche Bilder sind von www.boardgamegeek.com bzw. vom jeweiligen Verlag (hier Kosmos)
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Sonntag, 24. November 2013

Neu auf Kickstarter - 48. Kalenderwoche

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Während die Kampagne von Shadows over Brimstone Tag für Tag weiter zulegt, kommen auch diese Woche wieder einige interessante neue Kampagnen auf den Markt. Sowohl für Familienspieler, als auch für Würfler und Miniaturenfans ist gesorgt. Ist für Euch ein interessantes Projekt dabei? Oder habt Ihr vielleicht noch eine Kampagne im Auge, die hier nicht erwähnt wurde? Lasst es mich wissen.
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Mittwoch, 20. November 2013

Bang! The Dice Game - WildWestWürfelei

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Das Kartenspiel Bang! zählt fast schon zu den Klassikern der Kartenspiele. Verdeckte Rollen, kurze Spieldauer und schöne Bluffelemente zählen zu seinen Stärken, weshalb es auch zahlreiche Erweiterungen und Auflagen erhielt.
Aufgrund der oft thematisierten Spielereliminierung und einiger anderer unrunder Regeln, erfuhr Bang! mit Samurai Sword dann einen sauber aufgearbeiteten Nachfolger, welcher die wenigen Schwächen des Spiels ausbesserte.
Mit Bang! The Dice Game wechselt das Thema nun erneut zurück in den Wilden Westen und kommt nunmehr als reines Würfelspiel daher. Kann das neue Würfelspiel des Kartenklassiker ersetzen? Finden wir es heraus.
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Sonntag, 17. November 2013

Neu auf Kickstarter - 47. Kalenderwoche

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Diese Woche wimmelt es von Toptiteln bei Kickstarter. Eigentlich handelt es sich dabei um drei Erweiterungen bzw. Fortsetzungen von Toptiteln. Das Budget ist kurz vor Weihnachten ohnehin aufgebraucht, aber für das ein oder andere Projekt sollte noch Platz sein, oder? Schließlich schadet so ein kleines Geschenk für sich selbst ja nicht. Das haben wir uns verdient!
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Mittwoch, 13. November 2013

Gauntlet of Fools - Flieht Ihr Narren!

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Ein Paladin, ein Barbar, ein Hexenmeister und ein Narr kommen in eine Bar. Am Tisch an der Ecke sitzt Donald X. Vaccharino mit ein paar Freunden. Einige Bier sind bereits geflossen. Es kommt zum dann üblichen Kräftemessen unter Männern. 
"Hey Jungs! Isssssch habb eine Ideeee." Alle schauen gespannt auf Donald. "Diese abennnnteurlischen Typen dahinddden sehen echt schhhtark aus! Die könnnten glatt in einen Dungeon!"
Wie der Zufall es so will, ist genau vor der Bar ein Dungeon und Donald und seine Freunde beginnen zu wetten.
"Issssch glaube der Dicke da (zeigt auf den Barbar) besiegt allllle Monsddder jong.... jonggg....ahhh Ihr wisst schon (jonglierend)." Donald wirft dem Barbar vier Äpfel zu, die er sodann bereitwillig anfängt zu jonglieren.
"Issch denge, dass derr das auch blind kann", so ein Freund. Dem Barbar werden die Augen verbunden. Die Bewegungen des Barbaren werden hektischer.
"Pfffffff. Kann jaaa jeddder", so Donald. "Erst auf einemmmm Bein, issss das spannend!". Dem Barbar wird ein Bein festgebunden, sodass er blind, hoppelnd jongliert.
Der Freund setzt noch eins drauf: "Wiesoooo nettt gleich auch dennn Arm hintermmm Rügge?" Der Barbar bekommt einen Arm am Rücken festgebunden. Er wankt, schafft es aber irgendwie auf einem Bein und mit einem Arm die Äpfel blind zu jonglieren - ein Meisterstück. Selbst der Narr applaudiert.
"Jetzttt reischts!", sagt Donald. "Er kriegt keinn Frühstück unnn dafür trinkt er nochnn paar Biersche mit." Dem Barbar knurrt bereit der Magen. Zu allem Überfluss bekommt er noch eine Maas Bier eingeflösst, welche auf nüchternen Magen dafür sorgt, dass sie direkt in den Kopf steigt. Die Äpfel hält er mit Mühe oben. Ein Wunder. Los gehts.
Der Barbar hüpft auf einem Bein, mit einem Arm hinterm Rücken angebunden, blind, ohne Frühstück, jonglierend und sturz betrunken in den Dungeon....
....er kommt nie wieder.
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Sonntag, 10. November 2013

Neu auf Kickstarter - 46. Kalenderwoche

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Kickstarter kann auch anders. Nämlich gut und günstig. Das beweist Projekt Nummer 1 der heutigen Vorschau. Dass Kickstarter aber in der Regel auch teuer kann, dass beweist Projekt Nummer 3 in der Vorschau. Also bitte mehr von Nummer 1 und weniger von Nummer 3.
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Donnerstag, 7. November 2013

City of Iron - Schwein gehabt!

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Der kleine amerikanische Verlag Red Raven Games brachte bereits mit Empires of the Void und Eight Minute Empire zwei interessante und wunderschön illustrierte Titel heraus. Mit City of Iron wird man in die Welt der Augenklappen, Schweine und Frösche geworfen. Ryan Laukat soll ja laut eigener Aussage gerne diese Rassen in seine Projekte einbauen. Taugt das Spiel auch etwas?
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Sonntag, 3. November 2013

Neu auf Kickstarter - 45. Kalenderwoche

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Die zwei derzeit aktiven Kampagnen von Shadows over Brimstone und Mars Attacks kämpfen derzeit um jeden Cent und schalten Stretchgoal über Stretchgoal frei. Wobei der erstgenannte Titel schon deutlich weiter vorne liegt. Seid Ihr bei einem der Projekte eingestiegen oder ist für Euch diese Woche ein günstigeres und interessanteres Projekt dabei?
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Donnerstag, 31. Oktober 2013

Star Wars: Angriff der Klonkrieger - Ist die Macht mit uns?

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Die Star Wars Lizenz wird aktuell sehr stark im Bereich der Brettspiele verwendet. Ein paar Beispiele hierfür habe ich bereits in den MonkeyTales vorgestellt. Gerade der Kosmos-Verlag hat einige Spiele  im bekannten Weltraumuniversum in den letzten Jahren herausgebracht - dabei waren viele simple Familien- oder Mitbringspiele. Mit Angriff der Klonkrieger wurde nun auch ein kooperatives Spiel von Inka und Markus Brand veröffentlicht. Starke Mechanismen oder doch nur starke Lizenz?
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Sonntag, 27. Oktober 2013

Neu auf Kickstarter - 44. Kalenderwoche

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So die Messe ist vorbei und wahrscheinlich haben alle deutlich mehr Geld ausgegeben als geplant. Damit man weiterhin mit neuen Spielen versorgt ist, bis die nächste Messe in einem Jahr ansteht, kann man ja mal auf Kickstarter vorbeischauen. Da gibts schließlich jede Woche was Neues. Also: Virtuellen Geldbeutel zücken, losklicken und kaufen.
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Mittwoch, 23. Oktober 2013

Soccero - Rasenschach

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Schon in einem früheren Artikel habe ich die Fußballsimulation Soccero von Gamina erwähnt. Zeit etwas ins Detail zu gehen und Euch den Titel des kleinen finnischen Verlages vorzustellen. Es handelt sich übrigens bereits um die dritte Version des Spiels. Vorreiter waren Die wilden Fußballkerle (dabei eher für das junge Publikum) und eine offizielle Version der finnischen Nationalmannschaft.
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Sonntag, 20. Oktober 2013

Neu auf Kickstarter - 43. Kalenderwoche

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Die 43. Kalenderwoche des Jahres 2013 ist insofern interessant, als dass diese Woche die Spiel 2013 in Essen startet. Die Pläne stehen, die Neuheitenlisten sind veröffentlicht, die Zimmer gebucht und die Fahrt organisiert. Jeder wird sich sein ganz persönliches Budget gesetzt haben, was am Ende vermutlich schamlos überzogen wird. Aber ist dann überhaupt noch Platz für Kickstarterprojekte? Warum nicht?
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Mittwoch, 16. Oktober 2013

City of Remnants - Düstere Endzeit-Strategie

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Plaid Hat Games ist ein neu aufstrebender Verlag von jenseits des großen Teichs. City of Remnants ist dabei jedoch ein Titel, welcher bisher wenig Aufmerksamkeit bekommen hat. Es scheint fast, als ob er bisher im Schatten des letzten großen Titels Mice and Mystics gestanden hätte. Zeit also mal etwas Licht ins Dunkel zu bringen.
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Sonntag, 13. Oktober 2013

Neu auf Kickstarter - 42. Kalenderwoche

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Heute geht es mehr um Aufbewahrung als um Spiele selbst. Etwas für echte Geeks.... mit viel Geld. Und man braucht noch eine Postadresse in den USA. Wer beides nicht hat, der sollte trotzdem reinschauen und sich wundern, was es nun schon alles gibt.
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Dienstag, 8. Oktober 2013

Jetzt auf Startnext - Paradise Island

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Und da haben wir mal wieder eine News zu einem Startnext-Projekt. Garnicht so einfach da immer mal was Interessantes aufzugabeln. So richtig durchgesetzt im Bereich Brettspiele hat sich die deutsche Plattform da anscheinend noch nicht. Nun aber zum Projekt:
In Paradise Island des Kleinstverlages IGC (Innovative Games Creation) kann jeder von uns versuchen den amerikanischen Traum zu leben. "Vom Tellerwäscher zum Millionär" heißt es also. Und damit wirbt der Verlag sehr offensiv. 
Vom Spiel selbst sieht man relativ wenig. Nur so viel: Man scheint wohl in bester Monopoly-Manier im Kreis zu laufen. Einmal rund um die Karibikinsel. Dabei kommt man an zahlreichen Touristenattraktionen vorbei und hat die Möglichkeit dort anzuheuern und sich sein täglich Brot zu erarbeiten. Durch nicht näher beschriebene Aktionen erhält man zudem Gunstplättchen der Mitspieler, welche man später zu seinem eigenen Vorteil im richtigen Moment einsetzen kann.
Das Thema scheint zumindest bei Paradise Island interessant zu sein. Schließlich hat es schon alleine seinen ganz eigenen Charme. Wer will nicht den amerikanischen Traum leben? Die Kampagne zeigt aber derzeit leider nicht viel mehr als mittelmäßige bis dürftige Grafik und spärliche bis garkeine Regeln. Wenn diese irgendwo zu finden sind, dann bitte unbedingt her damit. Ich stelle sie gerne im Artikel bereit. Zumindest sind sie gut versteckt, wenn es sie gibt.
Dass 32,00€ für das Projekt in der derzeitigen Form dann doch etwas viel sind, zeigt auch der Finanzierungsstatus von aktuell 2%. Schließlich wollen wir bei der heutigen Flut an Neuheiten ganz genau wissen, für was wir das ohnehin schon knappe Budget ausgeben. Wenn dann ein Kleinstverlag dadurch "vom Tellerwäscher zum Millionär" wird, dann sei es ihm gegönnt, aber dann bitte etwas mehr Information.

sämtliche Bilder sind von www.startnext.de bzw. vom jeweiligen Verlag
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Sonntag, 6. Oktober 2013

Neu auf Kickstarter - 41. Kalenderwoche

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Eine starke Lizenz wirkt Wunder. Die Marsianer sind los. Wer erinnert sich nicht an die lustigen kleinen Männchen mit den langgezogenen Köpfen? Da sind sie also wieder. In Miniaturenform. Quasi ein Garant für ein erfolgreiches Kickstarterprojekt. Nach den Regeln fragt man erst im Anschluss.
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Donnerstag, 3. Oktober 2013

MonkeyTales - Mhhhhhhhm Gehirne...

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Zombies sind so populär wie Aliens, Ninjas und die BoardgameMonkeys. Keiner kann genug von ihnen kriegen. Nach unzähligen Splatter-Filmen in Kino und TV haben die halbtoten Gourmets längst Einzug in die Brettspielwelt erhalten. Ob kooperativ, semi-kooperativ oder kompetitiv. Egal. Hauptsache Zombies!
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Mittwoch, 2. Oktober 2013

MonkeyTales - Rum um´s Rondell

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Rondell. Eggertspiele. Mac Gerdts. Ganz schön einseitig sind heute die MonkeyTales. Das mag aber daran hängen, dass Mac Gerdts den Rondell-Mechanismus salonfähig beim Brettspiel gemacht hat. Nach ersten Erfolgen scheute er sich auch nicht den Mechanismus weiter zu nutzen und teilweise weiterzuentwickeln.
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Sonntag, 29. September 2013

Neu auf Kickstarter - 40. Kalenderwoche

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40. Kalenderwoche also schon, hm? Mein Gott wie die Zeit vergeht. Diese Woche gibt es tatsächlich drei sehr interessante Projekte. Nichts also mit Ruhe vor der Spielemesse. RPG, Wirtschaftssimulation und Koop heißen die drei Mechanismen, welche diese Woche vorgestellt werden. Habt Ihr noch Budget vor der Messe frei?
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Donnerstag, 26. September 2013

MonkeyTales - Die Macht stark in Dir ist

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Star Wars ist und bleibt wohl eine der bedeutensten Geschichten über eine weit weit entfernte Zukunft. Obwohl die ersten Filme nun schon fast zu den Klassikern gehören, ist das Thema nach wie vor so präsent wie damals. Auch brettspieltechnisch bieten sich zum Thema einige Schmankerl. Diese Woche eine möglichst breit gefächerte Auswahl. Vom Kartenspiel, über das Miniaturenspiel bis hin zum Brettspiel. Für jeden etwas dabei!
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Mittwoch, 25. September 2013

Die Fürsten von Catan - Nostalgie schwingt gehörig mit

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Wer erinnert sich nicht an die 90er. Die 90er hatten hippe Discomusik, Baggypants, Buffalos, bauchfrei und Die Siedler von Catan! Und für viele war das der Start in unzählige Spielenachmittage mit der Familie und Freunden. Viele von uns wurden gar so vom Catan-Fieber gepackt, dass sie im Supermarkt versuchten zwei Schafe gegen ein Lehm zu tauschen oder bei der bloßen Erwähnung der Zahl 7 schreiend mit den Worten "Du kriegst mein Erz nicht!" davon zu rennen. Siedler war toll.
Nur logisch, dass ein Jahr später die Marketingmaschine anlief und Siedler: Das Kartenspiel auf den Markt kam. Und schließlich konnte man auch in trauter Zweisamkeit in den Hafen des Spielpartners einlaufen.
Zum 15-jährigen Jubiläum der Marke Catan entschloss sich der Kosmos-Verlag schlussendlich eine verbesserte Neuauflage des Kartenspiels, nämlich Die Fürsten von Catan auf den Markt zu werfen. Nostalgiewert oder zeitgemäßes Kartenspiel? Finden wir es heraus!
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Montag, 23. September 2013

Neu auf Kickstarter - 39. Kalenderwoche

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Diese Woche wird jedem Interessierten die Gretchenfrage gestellt: "Sag an, wie hälst Du es mit der Technik beim Brettspielen?" Die Verschmelzung von Technik und Brettspielen ist schon lange in vieler Munde. Nicht selten erhalten wir einen passenden Soundtrack zum Spiel hinzu oder bedienen uns einer Startspieler-App. Ist es also nur eine Frage der Zeit, bis wir beide Welten miteinander verschmelzen lassen? Was denkt Ihr darüber? Fluch oder Segen?
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Freitag, 20. September 2013

MonkeyTales - Von Moses bis Obama

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Zivilisationsspiele sind groß im Rennen seit Jahr und Tag. Manche dauern dann auch tatsächlich so lange, dass man sich so vorkommt, als ob man wirklich mal eben gefühlte 4000 Jahre am Spieltisch gesessen hat. Was macht den Unterschied zwischen dröger historischen Kost und spannendem Wettrennen? Was muss alles in ein gutes Zivilisationsspiel hinein? Viele Designer haben eins erschaffen. Hier der erste Schub.
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Mittwoch, 18. September 2013

Andean Abyss - Vielschichtige Entscheidungslasagne

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Andean Abyss bildet den Auftakt zur sogenannten "Coin Series" aus dem Hause GMT des Designers Volko Ruhnke. Diese hat es sich zur Aufgabe gemacht diverseste historische Konflikte in einer Konfliktsimulation abzubilden, wobei sich die Titel der Reihe in ihrer Spielmechanik nur geringfügig unterscheiden.
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Montag, 16. September 2013

Neu auf Kickstarter - 38. Kalenderwoche

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Der Trend dieser Kickstarterwoche geht hin zu den kurzen Fillergames mit kurzer Spieldauer und wenig Material. Dabei ist es heute schwer sich von der großen Gruppe der Absacker innovativ abzusetzen, nicht nur thematisch, sondern auch spielmechanisch. Werfen wir aber mal einen Blick auf die ausgewählten Highlights dieser Woche. Ist für Euch etwas dabei?
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Donnerstag, 12. September 2013

Jetzt auf Startnext - Nova Colonia

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Aktuell startet ein recht interessantes Projekt bei Startnext. In Nova Colonia aus der Feder von Fabian Schulze und Björn Steinfeldt übernehmen 3-5 Spieler in bis zu 120 Minuten die Rollen von Governeuren kleiner Inseln und wetteifern um Wohlstand und die wirtschaftliche Vorherrschaft in der nicht näher definierten Inselgruppe.
Nova Colonia wird von den Designern als "buntes Schachspiel" beschrieben, da Zufallselemente bewusst auf ein absolutes Minimum beschränkt wurden. Das Spiel definiert sich durch absolute Wahlfreiheit bei den Spieleraktionen und größtmöglichen strategischen Freitraum. So liegt es an jedem Spieler selbst, ob er seine Insel mit neuen Gebäuden bestücken, zu Handelsreisen aufbrechen oder sich in einen Seekampf verwickeln lassen möchte.
Spielerisch reiht sich Nova Colonia zwischen Aufbaustrategie und Wirtschaftssimulation ein. Das Handelssystem, welches mit variablen Güterpreisen je nach Nachfrage arbeitet, wirkt stimmig, aber auch die restlichen taktischen und strategischen Entscheidungen bieten genügend Platz fürs Grübeln.
Das Projekt als solches ist ambitioniert. Zahlreiche schön gestaltete Komponenten sollen den recht hohen Preis von 50,00 EUR rechtfertigen. Die Spielanleitung steht bereits online zur Einsicht zur Verfügung.
Alles in allem wirken die Designer gut vorbereitet und die Kampagne gut gestaltet. Das Spiel ist für Fans des Genres sicherlich einen Blick wert, wobei es sicherlich schwer werden wird, sich gegen die großen Titel dieser Spielmechanismen durchzusetzen.

sämtliche Bilder sind von www.startnext.de bzw. vom jeweiligen Verlag
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Mittwoch, 11. September 2013

Doodle Jump - Mit Propellerhut und Federschuh

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Wer ein Smartphone hat, der kennt Doodle Jump. Der putzige kleine Hüpfer, der sich Federschuhe anzieht oder mal eben kurz einen Propellerhut aufsetzt um möglichst weit nach oben zu hüpfen. Immer und immer weiter. Dabei interessiert es ihn scheinbar nicht, dass er wohl nie sein Ziel erreichen wird, denn er hüpft und hüpft und hüpft.
Aufgrund der Popularität des Smartphonespiels ist es also definitiv einen Versuch wert die Bekanntheit des furchtlosen Doodles zu nutzen und die Lizenz anderweitig auszubauen. Und damit eine Partie nicht endlos lange dauert, wurde kurzerhand dem kleinen Doodler ein Ziel gegeben: Erreiche Stufe 8.
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Sonntag, 8. September 2013

Neu auf Kickstarter - 37. Kalenderwoche

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Aliens, Zombies und Lords. Breiter könnte die thematische Auswahl diese Woche nicht gefächert sein. Ob vom bekannten Stardesigner bis hin zur Familienproduktion. Die aktuelle Kickstarternews zeigt, dass die derzeitigen Projekte aktuell wieder für jedermann etwas bieten. Greift man lieber zum vermeintlich besser designten Spiel des bekannten Autos oder versucht man sein Glück bei einem Unbekannten und finanziert eine Idee?
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Donnerstag, 5. September 2013

MonkeyTales - H.P. Lovecraft

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Eine MonkeyTales ohne den allseits beliebten und bewunderten H.P. Lovecraft darf es ja wohl nicht geben. Nach dem Ablauf der Lizenzrechte gibt es ja heute fast täglich ein neues Spiel über und um Cthulhu und Co. Während viele einzig durch die Lizenz leben, bieten andere stimmungvolle Abende mit guter Optik.
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Dienstag, 3. September 2013

KokosnussKolumne - Hilfe zur Selbstdarstellung

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Schon seit die BoardgameMonkeys ins Leben gerufen wurden, habe ich darüber nachgedacht eine Art Kolumne zu integrieren. Oder zumindest einen Abschnitt im Blog, in dem ich völlig losgelöst und schamlos über Themen philosophieren kann, welche mich bewegen (ist das nicht eigentlich der Sinn eines Blogs?).
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Sonntag, 1. September 2013

Neu auf Kickstarter - 36. Kalenerwoche

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Tide of Iron war lange das Aushängeschild der WWII-Simulationen. Es wirkte einfach frischer als das mittlerweile etwas eingestaubte Axies and Allies. Lange kam keine Erweiterung, aber nun ist sie also da. Ungewohnt über Kickstarter aber was soll es. Alternativ findet man diese Woche noch eine Art Tower-Defence-Spiel im Orbit und eine Alternative zu einem bekannten Party-Spiel.
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Donnerstag, 29. August 2013

Jetzt auf Startnext - Keep Cool: Das Klimaspiel

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Der Klimawandel ist spätestens nach Überschwemmungen und Buschbränden, von welchen man fast jedes Jahr regelmäßig in den Nachrichten hören muss, in aller Munde. In Keep Cool: Das Klimaspiel übernehmen 3 bis 6 Spieler die Rollen von Weltmächten und müssen den Spagat zwischen der Verwirklichung der eigenen wirtschaftlichen Interessen und dem Schutz des Klimas schaffen. Dabei handelt es sich keinesfalls um ein völlig neues Spiel. Vielmehr handelt es sich hier um eine Neuauflage eines bereits 2004 erschienen Spiels der Firma Spieltrieb mit überarbeiteten und verbesserten Regeln. Das Projekt kann man bereits für 25,00 EUR erstehen. Ein recht günstiger Preis, weshalb Keep Cool: Das Klimaspiel sicherlich einen Blick wert sein sollte. Die Pledgelevels sind klar und strukturiert aufgebaut. Ohne große Umschweife. Bei einer Großabnahme (10 Spiele) reduziert sich der Preis des Einzelexemplares auf sparsame 18,00 EUR. Die Stretchgoals verbessern das Spielmaterial. Kleine Holzfabriken und eine größere Anzahl an Spielkarten locken bei Übertreffen der Fördersumme. Das Spiel soll zudem nach erfolgter Finanzierung in Schulen präsentiert werden. Eine gute Möglichkeit jungen Menschen ein ernstes Thema spielerisch näherzubringen. Rundum also ein interessant wirkendes Projekt, welches Unterstützung verdient. Die Optik (Cover und Spielplan) erinnert aber trotz allem irgendwie an Imperial 2030

sämtliche Bilder sind von www.startnext.de bzw. vom jeweiligen Verlag
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Dienstag, 27. August 2013

Sentinels of the Multiverse - Mehr Erlebnis als Spiel

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Sentinels of the Multiverse erfuhr in der jüngsten Vergangenheit eine ganz besondere Aufmerksamkeit. Nach dem ursprünglichen Funding auf Kickstarter wurde das Spiel schnell zu einem beliebten kooperativen Spiel. Auf der Welle des Erfolgs schwimmend, wurde von den Designern selbstverständlich das veranlasst, was jeder gute Publisher in einem solchen Fall tun würde - es wurden Erweiterungen veröffentlicht. Aber nicht eine, zwei oder drei. Nein, Sentinels of the Multiverse hat sich mittlerweile fast schon zu einem Collectable Cardgame entwickelt. Ist es den Trubel und das Geld wert? Ich sage es Euch.
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Sonntag, 25. August 2013

Neu auf Kickstarter - 35. Kalenderwoche

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Diese Woche gibt es einen Wiederholungstäter. Ein Projekt, was es beim ersten Anlauf überraschend nicht gepackt hat und nun neu startet. Dieses Mal - und ich bin mir sicher - wird es aber wohl erfolgreich werden, auch wenn sich an der Kampagne nicht viel verändert hat. Die Entwickler sind vom Spiel überzeugt und haben lediglich das Gesamtpaket noch transparenter gemacht. Das klingt schonmal gut.
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Donnerstag, 22. August 2013

Aktuell in der Spieleschmiede - Willkommen auf Allofall

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Lang war es ruhig auf den BoardgameMonkeys in Sachen Spieleschmiede. Doch da kommt das frisch gestartete Projekt Willkommen auf Allofall gerade recht.
In diesem kooperativen Weltraumabenteuer für 2-4 Spieler schickt ein alter Bekannter der Spieleschmiede - Till Meyer (Bankraub) - die Spieler auf eine ganz besondere Mission. Es gilt nämlich gemeinsam den Weg zum rettenden Shuttle zurückzufinden und dabei an einheimischem Getier und Gestein wohlbehalten vorbeizukommen.
Amüsant und familienfreundlich wirkt das Paket, da sowohl Monster, Charaktere, als auch Gegenstände eine ordentliche Brise Humor mit auf die Expedition bekommen haben. So erinnert ein Charakter doch sehr stark ein einen gewissen Doktor Jones und die Venus-Schwein-Falle bringt auch den letzten Strategen zum Schmunzeln.
Für 35,00 EUR inkl. Versandkosten nach Deutschland kann man sein Eisen ins Feuer legen und das Projekt mitfinanzieren. Stretchgoals locken mit Komponentenupgrades und Erweiterungen der vorhandenen Kartendecks. Die Pledgelevels sind für ein Spieleschmiedenprojekt erstaunlich vielfältig und fast ein wenig unübersichtlich aufgrund der großen Auswahl. Teaser-Video und herunterladbare Beta-Regeln sind, wie gewohnt, vorbildlich. Die angestrebte Fördersumme beläuft sich auf 25.000 EUR.
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Dienstag, 20. August 2013

MonkeyTales - Voll analog, ey!

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Warum sollten an ein gutes Computerspiel nicht auch als Brettspiel rausbringen? Da gibt es eigentlich keinen Grund. Und deshalb findet man immer mehr beliebte digitale Titel nun ganz analog auf dem Spieltisch. Mal dichter am Original und mal weniger dicht. Einige davon leben auch wirklich nicht ausschließlich vom Flair ihres Vorbildes, sondern können eigene schöne Mechaniken aufweisen. Werfen wir also einen Blick auf ein paar interessante Umsetzungen. Feuer frei!
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