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Donnerstag, 28. Februar 2013

Die Sioux [Strategie] - Vielseitige Nomaden

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Nach und nach werde ich zu den selbsterstellten Zivilisationen für Sid Meiers: Civilization the Boardgame einen kleinen Strategieartikel schreiben. Den Start machen die Sioux.
Die Sioux sind ein vielseitiges Volk mit leichter Priorität zum Kultursieg. Sie zeichnen sich jedoch in erster Linie durch ihre Vielseitigkeit aus, welche es ihnen ermöglicht auch während des Spiels zwischen verschiedenen Siegbedingungen hin und her zu wechseln. Durch ihre Fähigkeit Städte zu bewegen sind sie zudem eine bisher einzigartige Zivilisation.[...]
Militärisch gesehen sind die Sioux nicht zu unterschätzen. Erhalten sie bei Neugründung der zweiten und dritten Stadt einen großen General ist es durchaus möglich den militärischen Sieg zu forcieren. Durch die Möglichkeit Städte zu bewegen, können sie zudem Einheiten in der direkten Umgebung von gegnerischen Städten produzieren und ihre Gegner dadurch unter Druck setzen.
Der Kultursieg ist prinzipiell der offensichtlichste und auch leichteste Siegespfad für die Sioux. Durch den Bonus der Grasländer und der natürlichen Wundern im Bezug auf die Kulturproduktion ist der Vorteil jedoch leicht glückslastig, da man erst einmal die richtigen Felder auf der Karte finden muss, jedoch kann man auch ohne Probleme seine Stadt in einem anderen Gebiet gründen und diese im Anschluss in das kulturreiche Gebiet per Spezialfähigkeit verschieben. Die Sioux schaffen es somit eine sehr starke Kulturmaschine aufzubauen, ohne vorher Gebäude errichten zu müssen. Da ein Großteil der großen Persönlichkeiten ebenfalls Kultur geben und diese mit eienr Stadt mitbewegt werden können, schaffen es die Sioux in kurzer Zeit sehr viel Kultur zu produzieren.
Wissenschaftlich und ökonomisch gesehen haben die Sioux keinen erwähnenswerten Vorteil gegenüber anderen Zivilisationen. Die kostenlosen großen Persönlichkeiten für die Gründung der zweiten und dritten Stadt geben zwar zu 50% eine Münze, jedoch bringt diese kaum nennenswerte Vorteile für den Münzsieg und sind eher ein nettes kleines Detail.
Die Starttechnologie Reiterei gibt den Sioux ebenfalls eine recht starke Starttechnologie. Es ist somit quasi unmöglich keine zweite Stadt zu Beginn der zweiten Runde zu bauen, was grundsätzlich der Wunsch jedes Civilisationspielers ist.
Eine sinnvolle Startplatzierung ist es daher die Hauptstadt möglichst nah am Rande der neuen Welt zu platzieren und die Flagge mit Siedler dort aufzustellen, wo sie sofort eine neue Landschaft aufdecken können. Zu Beginn der ersten Runde wird nun die Hauptstadt zur Mitte der Startkarte bewegt und durch die Bewegungsweite von drei sollte nun einer Stadtgründung nichts im Wege stehen.
Für Feedback könnt Ihr gerne die Comments nutzen.
Viel Spaß.

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