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Sonntag, 28. Februar 2016

Neu auf Kickstarter - 9. Kalenderwoche

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Neue Woche - neue Projekte. Diese Woche geht's mit drei neuen interessanten Projekten weiter. Habt Ihr schon etwas mitfinanziert oder kennt Ihr noch ein Projekt, was lesenswert wäre? Immer her damit!
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Sonntag, 21. Februar 2016

Neu auf Kickstarter - 8. Kalenderwoche

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Ich gebe es zu, dass es letzte Woche unglücklicherweise keine Kickstarternews gab. Das hatte aber private Gründe. Dafür gehts diese Woche sozusagen mit dem Besten aus zwei Wochen weiter. Hat ja schließlich auch seine Vorteile.

Das aktuelle Gewinnspiel bei mir läuft übrigens auch noch eine Weile. Ich habe zwar schon zahlreiche Antworten bekommen, aber die vollen 10 Richtigen hat noch keiner geschafft. Vielleicht ist das ja nochmal Antrieb genug für den ein oder anderen.
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Sonntag, 14. Februar 2016

Abyss - Tief unter dem Meer

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Abyss fällt zunächst mal durch das Cover auf. Mehr Mut zum Minimalen haben sich wohl da Verlag und Designer gedacht. Denn auf dem Cover steht noch nicht einmal der Titel des Spiels. Vielmehr schaut uns da eigentlich nur super grimmig ein Wasserwesen an. Das Ganze gibts auch noch in verschiedenen Farbkombinationen mit unterschiedlichen Monstern. Das ist innovativ und sorgt für einen Hingucker.
Spielerisch ist Abyss vom Grundablauf genau so simpel wie sein Cover gehalten. Grundsätzlich versuche ich im Unterwasserkönigreich durch das Anwerben von loyalen Wasserbewohnern und den sinnvollen Einsatz von Perlen meine Siegpunkte zu mehren. Dass sich der eigene Zug auf die Umsetzung von lediglich drei unterschiedlichen Aktionen beschränkt, sorgt einerseits für ein schnelles Regelverständnis, andererseits aber auch für einen angenehm schnellen Rundenablauf. Selten bleibt Zeit vor lauter Langeweile die nach oben steigenden Blubberbläschen zu zählen.
Währungstechnisch werden wir in Abyss standesgemäß mit Perlen ausgestattet, welche dann wiederum ausgegeben werden um Karten aus einer Auslage zu ergattern, und welche wiederum für das Anwerben von Gefolgsleuten gebraucht werden. Diese bringen schlussendlich wichtige Siegpunkte, Spezialfähigkeiten oder besetzen neue Orte.


Interaktion wird in Abyss in erster Linie durch die Kartenauslage gesteuert. Was zuerst nach einem friedlichen Ergattern der beliebten Farbsetkarten aussieht, wird bei genauerem Hinschauen schnell zum Konfliktpotential Nummer 1. Will ich eine Karte kaufen, haben meine Mitstreiter nämlich die Möglichkeit sich diese vor mir gegen eine kleine finanzielle Entschädigung unter den eigenen Nagel zu reißen.
Punkte hingegen werden in erster Linie durch die anzuwerbenden Wasserweltbewohner gemacht. Während manche starke Sonderfähigkeiten verleihen, helfen andere dem eigenen Punktekonto in ganz andere Sphären.


In der Endauswertung kommt dann noch ein ganz eigener Mechanismus von Abyss zum Tragen, der das Spiel dann doch noch ein klein wenig komplexer werden lässt, als es bei der jetzigen Beschreibung zu sein scheint. Während ich nämlich munter meine Farbsets für das Anwerben der Gefolgsleute ausgebe, lege ich von diesen jeweils die niedrigste Karte bei Seite. Diese wiederum zählt bei der Endabrechnung noch einmal nach einer bestimmten Kombination zur Endpunktzahl hinzu. Und glaubt mir: Das klang komplizierter als es eigentlich ist.

Dass Abyss, trotz markantem Cover auf der Box, mehr oder weniger durchgehend unter der Wasseroberfläche durch den Radar geschwommen ist, verwundert mich nicht.
Bitte nicht falsch verstehen. Abyss ist ein prima Spiel, nur leider mit der falschen Aufmachung. Was stelle ich mir vor, wenn ich in meinem Lieblingsbrettspielladen auf Abyss stoße und mich von dort ein grimmiges, düsteres Meereswesen anstarrt? Richtig, ich erwarte ein klassisches Ameritrashspiel mit vielen Miniaturen, viel Konflikt, einer guten Brise Glück und epische Kämpfe.
Was erwartet mich jedoch bei Abyss? Es erwartet mich ein schickes, friedliches Sammelkartenspiel, mit indirektem Konflikt, was genauso auch thematisch auf einem Bauernhof angesiedelt sein könnte.


Abyss hat dadurch ein riesiges Problem. Es erfüllt nicht die Erwartungen bei einem Blindkauf. Spieler, die sich vom Cover und der Thematik angezogen fühlen, werden enttäuscht, da die Partie viel zu friedlich verläuft. Die Spieler, für die Abyss spielerisch gemacht ist, sehen aber lieber von einem Blindkauf ab, da das Cover und das Thema einfach nicht nach einem familientauglichen Eurospiel aussehen.

Denn das genau ist Abyss - ein familientaugliches Eurospiel mit schickem (wenn auch unpassendem) Artwork. Die Regeln sind fein aufeinander abgestimmt, die Züge schnell abgehandelt, die Mechanismen bauen gut aufeinander auf und nicht zuletzt wurde auch noch die richtige Dosis Konflikt eingebaut.
Ich habe jederzeit bei Abyss das Gefühl unterhalten zu sein. Permanent bin ich am Verfolgen der Züge meiner Mitspielern und muss abschätzen, ob ich denn nun die Karte wegkaufe oder eben nicht. Diese Art der ständigen Beteiligung ist nicht selbstverständlich und muss daher hier gezielt erwähnt werden.

Bleibt die Frage, ob Abyss seine Berechtigung in meiner Spielesammlung hat? Schwer. Ich möchte das Spiel gerne irgendwo zwischen gut und böse einordnen. Es macht spielerisch nichts falsch, aber überrascht auch nicht, um es als Schmuckstück anzusehen. Mir fällt es schwer Abyss auch noch nach Jahren auf meinem Spieltisch zu sehen. Es ist für mich mehr etwas für den Moment.
In einer geselligen Familienrunde jedoch hat es da schon mehr Chancen - nur eben vielleicht nicht beim Vielspieler.


Abyss von Bruno Cathala und Charles Chevallier
Erschienen bei Asmodee
Für 2-4 Spieler in ca. 60 Minuten
Boardgamegeek-Link

Vielen Dank an Asmodee für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

sämtliche Bilder sind von www.boardgamegeek oder dem jeweiligen Verlag (hier Asmodee)
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Mittwoch, 10. Februar 2016

Das große Jubiläumsgewinnspiel

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Ziemlich genau vor drei Jahren habe ich die BoardgameMonkeys ins Leben gerufen. Was anfangs noch ein Blog mit einer ziemlich zusammengewürfelten Mischung aus Neuigkeiten, Rezensionen, Regelzusammenfassungen und Bastlerecke war, entwickelte sich schon bald zu einer Seite mit regelmäßigen Kickstarternews und Spielerfahrungsberichten.
Ich musste in dieser Zeit viel lernen. Zum einen war das in erster Linie, dass ein Blog harte Arbeit ist - zumindest wenn man an sich den Anspruch hat, das Ganze recht regelmäßig zu betreiben. Aus den anfänglichen drei Beiträgen pro Woche wurden zwei und mittlerweile hat es sich so ziemlich zwischen einem und zwei eingependelt. Mehr ist da einfach nicht drin als reines Hobbyprojekt.
Was allerdings über die Jahre geblieben ist, ist der Spaß am Schreiben. Und darauf kommt es doch dem Grunde nach an, oder? Ich finde nichts schlimmer als lieblos verfasste Rezensionen. Herzblut muss einfach dabei sein. So etwas ist halt aber auch nicht mal so einfach dahingeschrieben. Da will schon etwas Zeit intensiv investiert werden (vom Spielen mal abgesehen). Ansporn war damals sicherlich der literarische Frühling vom Kollegen Guido aus TricTrac. Dieser forderte damals nämlich vehement mehr Mut zu den Gefühlen und weniger Beipackzettelgeschreibsel. Das finde ich nach wie vor gut und hoffe, will es weiterhin umsetzen und hoffe, dass ich dem eigenen Anspruch gerecht werde.
Über all die Jahre waren mir aber auch immer meine Leser und deren Resonanz das Wichtigste. Das Gefühl, dass der eigene Fleiß wahrgenommen wird und zum Teil diese Leutchen dann auch noch das gut finden, was ich so mache, das beflügelt mich immer und immer wieder. Dafür gibts schonmal ein großes Dankeschön!
Natürlich muss an dieser Stelle auch die Verlage erwähnen, die mich weiterhin fleißig mit dem ein oder anderen kostenlosen Exemplar versorgen - auch wenn dadurch so langsam aber sicher meine räumlichen Grenzen in den eigenen vier Wänden erreicht sind. Danke.
Aber wo soll die Reise denn nun noch hingehen? Für mich bleibt der Anspruch schicke Rezensionen zu tippen und die Leser mit Kickstarternews wöchentlich zu füttern. Wenn dann noch der ein oder andere Schmunzler auf meiner Seite gelingt, bin ich zufrieden.
Natürlich werde ich auch immer wieder versuchen den ein oder anderen Gastautor für meine Seite zu gewinnen und damit vielleicht die Rezensionsdichte wieder etwas mehr zu füllen. Das muss aber passen. Bewerbungen dahingehend sind natürlich gern gesehen.
Natürlich möchte ich an dieser Stelle auch mal etwas an Euch Leser zurückgeben. Und wie es der Zufall so will, habe ich vier ganz außerordentliche Spiele zum verschenken, die auch noch rein zufällig auf meinem Blog rezensiert wurden. So gibts beispielsweise Boss Monster (engl.Version), die Erweiterung Tools of a Hero Kind (engl. Version), Boss Monster 2 (engl. Version), sowie Die Zwerge: Das Duell.
 
Was müsst Ihr dafür tun? Schreibt mir einfach bis zum 10.03.2016 eine e-Mail an andreas[klammeraffe]boardgamemonkeys.com mit dem Betreff "Gewinnspiel 2016". In dieser e-Mail teilt Ihr mir einfach möglichst viele Brettspiele mit, aus denen die unten abgebildeten Figuren stammen. Unter den Einsendungen mit meisten richtigen Tipps, werden dann die Spiele entsprechend verlost.
 
Viel Erfolg und auf viele weitere Jahre!

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Sonntag, 7. Februar 2016

Neu auf Kickstarter - 6. Kalenderwoche

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Diese Woche gibts gleich zwei fette Lizenztitel. Bei Walking Dead und den Ninja Turtles könnt Ihr mal so richtig Kohle loswerden. Natürlich gilt wie immer bei Kickstarterprojekten: Genau hingucken. Regeln am besten durchlesen, Foren verfolgen und Preis kalkulieren. Manchmal kommen versteckte Versandkosten hinzu, manchmal muss man Add-Ons einplanen.
Habt Ihr noch was entdeckt? Was denkt Ihr zu den Lizenzprojekten?
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