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05.12.2016

Neu auf Kickstarter - 49. Kalenderwoche





Hallo und Herzlich Willkommen zu den dieswöchigen Kickstarternews. Heute mit Alternativen zu Exploding Kittens, Yomi und was anderem. Feuer frei! Peng, peng...
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03.12.2016

Die Helden von Kaskaria - Erstes taktisches Fantasyabenteuer


An welche Spiele denkt ihr zuerst beim Thema Kinderspiele? Die einen sagen jetzt wahrscheinlich „Mensch ärgere Dich nicht“. Ein Spiel, das so einfach gestrickt ist, dass es selbst die Kleinsten gut mitspielen können, das aber gleichzeitig genug taktischen Tiefgang und Abwechslung bietet, damit auch Erwachsene Spaß dran haben können. Eben ein rundum gelungenes Familienspiel, das immer wieder gerne auf den Tisch kommt. Den anderen fallen bei dem Wort Kinderspiele wahrscheinlich vor allem solche Spiele ein, in denen alles quietschbunt und laut ist und deren Spielspaß sich nur den kleinsten erschließt.


In welche Kerbe schlägt nun also Die Helden von Kaskaria? Schauen wir uns das Spiel mal etwas genauer an:
Die (etwas zu großgeratene) Schachtel beinhaltet ein wirklich schön und übersichtlich gestaltetes Spielbrett, 4 hölzerne Schuppengreife, 4 hölzerne Klippenläufer, einen Sack voller Goldsteine und einen Stapel Spielkarten. Jeder Spieler erhält einen Schuppengreif und einen Klippenläufer als Spielfiguren sowie 5 zufällige Karten. Zusätzlich werden drei Karten offen sowie der Nachziehstapel auf die dafür vorgesehenen Felder des Spielbretts gelegt, und schon kann das taktische Rennen um das Amulett beginnen.


Das Spiel ist also sehr schnell „aufgebaut“ und die Regeln ebenso schnell erklärt: Die Spielkarten zeigen 4 verschiedene Symbole (Gold nehmen, mit Schuppengreif laufen, mit Klippenläufer laufen, 2 Karten ziehen) und sind jeweils mit 8 verschiedenfarbigen Hintergründen versehen. Hat man zwei Karten der gleichen Farbe, darf man beide ausspielen und beide Aktionen nutzen. Kann oder will man dies nicht, zieht man einfach nur eine Karte (vom Nachziehstapel oder den offen liegenden) und setzt somit quasi aus. Das Spiel endet, sobald eine Spielfigur das Amulett in der Spielbrettmitte erreicht. Schuppengreife und Klippenläufer haben dabei unterschiedliche Wege und sind daher auch nicht in gleicher Anzahl im Kartenstapel enthalten. Bis hierhin ist es ein reines Wettrennen.


Der eigentliche Clou, der es taktisch werden lässt, ist aber folgender: Am Ende gewinnt nicht etwa derjenige, der als erster das Amulett erreicht, sondern derjenige, der das meiste Gold gesammelt hat. Und damit dies nicht dazu führt, dass ein Spieler vor lauter Goldsammeln das Laufen mit seinen Figuren vergisst, erhalten am Spielende diejenigen Spieler, die dem Amulett am nächsten gekommen sind, noch zusätzliches Gold in nicht unbeträchtlicher Menge.
Dieser taktische Kniff lässt sich auch jüngeren Spielern sehr gut vermitteln. Während sie im ersten Rennen noch versuchen, so schnell wie möglich ans Ziel zu kommen, beginnen sie schon in der nächsten Runde, eher Wert auf’s Gold sammeln zu legen, ohne das Laufen zu vergessen. Nach weiteren Runden beginnt dann auch das Kartensammeln und das Nachdenken, über Handlungsalternativen.


Das vom Spiel selbst auferlegte Prädikat „ein erstes taktisches Fantasy-Abenteuer“ kann Die Helden von Kaskaria also absolut erfüllen. Und noch mehr: die taktischen Möglichkeiten bei gleichzeitig kurzer Spielzeit (ca. 20 Minuten) sorgen dafür, dass das Spiel auch für Erwachsene niemals langweilig wird und man auch bei mehr als einer Runde am Ball bleibt. Gleichzeitig ist genug Raum um dem eigenen Ehrgeiz – zumindest gegenüber dem Partner – freien Lauf zu lassen. Schließlich will man ja nicht Letzter werden. Und, fast noch wichtiger: Das Spiel ist weder bunt, noch schrill, noch macht es ständig Lärm. Ganz im Gegenteil. Durch die schönen Illustrationen, den Fantasystil und den ruhigen Spielablauf, nimmt es auch die kleinsten Spieler ernst und sorgt für einen wunderbar entspannten Spielenachmittag.


Ein einziger Wertmutstropfen bleibt allerdings: Die Verpackung. Zwar gibt es einen Zipbeutel für die Goldstücke von Haus aus mitgeliefert, alle anderen Dinge (vor allem die Karten) fliegen aber in der Verpackung frei umher, da weder ein Kunststoffeinsatz noch Beutelchen enthalten sind. Das machen andere Kinderspiele besser. Aber zugegeben, das ist schon meckern auf höchstem Niveau.
In der Gesamtschau ist Die Helden von Kaskaria daher ein wirklich absolut empfehlenswertes Kinder-, aber eben auch Familienspiel. Das Fazit unseres 7jährigen war somit auch eindeutig: „nochmal!“. Ein größeres Lob kann ein Spiel doch nicht bekommen, oder?


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Die Helden von Kaskaria von Benjamin Schwer
Erschienen bei HABA 
Für 2-4 Spieler in ca. 20 Minuten
Boardgamegeek-Link


sämtliche Bilder sind von www.boardgamegeek oder dem jeweiligen Verlag (hier HABA)
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30.11.2016

Im Schatten des Throns - Kein Lied von Eis und Feuer


Erstmal eines vorab: Nein, Im Schatten des Throns hat nichts mit Das Lied von Eis und Feuer zu tun! Denn irgendwie schein das, das Erste zu sein was den Leuten in den Sinn kommt, nachdem sie den Namen hören.
Also muss ich jetzt alle enttäuschen, die dachten ihre Game of Thrones Sammlung erweitern zu können. Hier gibt’s nichts für euch, haut ab! …aber lest erst die Rezi…bitte…

                                      


Im Schatten des Thrones ist ein Kartenspiel, in welchem die Spieler versuchen durch Sammeln von gleichfarbigen Karten, Punkte zu ergattern. Dies geschieht indem ein Stapel in der Tischmitte ausgelegt wird und der aktive Spieler, vom besagten Stapel Karten abheben darf. Hier darf er jederzeit stoppen und den nächsten Spieler ziehen lassen #keinemachtdendrogen, oder so lange ziehen bis 5 Karten ausliegen oder der neugezogene Kartenwert, den vorherigen überschreitet. Wenn letzteres eintrifft, darf er keine der gezogenen Karten haben und muss alle ablegen.

Das alleine wäre ein blödes Spiel, ABER…jede Karte hat individuelle Fähigkeiten!

                                      

Manche können den Wert der frischgezogenen Karte manipulieren, andere erlauben die Karten der Mitspieler zu stehlen und wiederum andere Karten schützen einen vor Diebstählen. Karten mit besonders hohem Wert erschweren einem das Leben, bringen aber auch viele Punkte. Außerdem können die Karteneffekte nur genutzt werden, wenn man gerade die Mehrheit der jeweiligen Karten besitzt.

Und das macht wirklich Spaß! Auch wenn das Spiel sehr abstrakt ist und auch durch die wirklich hübschen Illustrationen, kein bisschen Thema durchsickert.

Man könnte nun denken, dass das Glück eine zu wichtige Rolle spielt, da man auf die Karten im Stapel angewiesen ist. Dies ist jedoch bei der richtigen Zusammenstellung der eigenen Karten kein Problem mehr, da jede gezogene Karte manipuliert werden kann.

                                    

Zwei große Mankos bringt das Spiel jedoch mit:

1. Obwohl auf der Verpackung 2-4 Spieler steht, ist das Spiel zu zweit ungenießbar. Total stumpf. Zu dritt ist es wie ausgewechselt!
2. Ich habe 30min in der zweiseitigen Anleitung suchen müssen, wann das Spiel denn nun endet. Ich möchte an dieser Stelle nichts vorwegnehmen…

Mein Fazit: Ein kleines Card-Draftig Spiel, mit innovativen Elementen für zwischendurch... aber bloß nicht zu zweit.                                                     

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Im Schatten des Throns von Oleksandr Nevskiy und Oleg Sidorenko
Erschienen bei 2Geeks
Für 2-4 Spieler in ca. 20 Minuten
Boardgamegeek-Link



sämtliche Bilder sind von www.boardgamegeek oder dem jeweiligen Verlag (hier 2Geeks)
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28.11.2016

Neu auf Kickstarter - 48. Kalenderwoche





Wisst Ihr was? Wir machen heute mal etwas ganz verrücktes. Es gibt quasi eine "Sondersendung" der Kickstarternews. Heute mal nur mit einem einzigen Projekt! Dafür mit einem wahrlich epischen! Glaubt mir: Weiterlesen nur, wenn Ihr das Suchtpotential des hier vorgestellten Spiels nicht fürchtet!
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23.11.2016

Floating Market - Fruchtige Würfelvielfalt


Eine Wasserbucht, umgeben von Holzhütten und Stegen. Auf dem Wasser Boote, Boote mit allen erdenklichen Gewürzen, Früchten, Fisch und Kleidung.
Eine Farben und -geruchsvielfalt wie kein andere, und überall interessierte Käufer und werbende Händler.
Das ist der schwimmende Markt von Damnoen Saduak, Bangkok. 


„Wenn das nicht der Stoff für ein Brettspiel ist.“, Das haben sich sicherlich Ben Pinchback und Matt Riddel gedacht und das Spiel Floating Market kreiert und damit, meiner Meinung nach DAS Gatewaygame für Worker-Placement Spiele auf den Markt *hehe* gebracht.


Zunächst die Spielmechanik:
In diesem Spiel wollt ihr von jedem Boot eine Frucht ergattern und das, vor den anderen Spielern. Dafür müsst ihr lediglich das Würfelergebnis unzähliger Würfel manipulieren, indem ihr alle erdenklichen Würfel des Universums zur Verfügung habt. Diese müsst ihr dann in den Würfelpool legen. Manche werden zum Ergebnis addiert andere subtrahiert. Entspricht das Würfelergebnis den Zahlen eines Bootes oder Steges, auf dem einer eurer Arbeiter steht, bekommt ihr entweder die entsprechende Frucht, wenn es sich dabei um ein Boot handelt oder Geld, wenn es sich um einen Steg handelt. Die Boote werden nach jeder Runde neu positioniert und einmal genutzte Würfel können bis zum Rundenende nicht wiederverwendet werden. Man könnte das Spiel also mit einem Pferderennen vergleichen.


Neben den Stegen und Booten gibt es, Worker-Placement typisch, Aktionsfelder die euch besondere Fähigkeiten geben. Außerdem kann man alle Früchte auch im Laden an der Bucht erwerben, wenn man das nötige Kleingeld hat. 

Warum gefällt mir das Spiel so gut? Ich liebe Zug um Zug und ich liebe Splendor. Beide Spiele sind leicht zu verstehen und haben einen ununterbrochenen Spielfluss, eine Art Magie die allen gute Laune bereitet. Beide Spiele kann ich sowohl mit Gamern als auch mit meiner Mutter spielen. Und jetzt gibt es ein Workerplacement Spiel, das genau das schafft was die beiden können?! WOW!


Natürlich hat es nicht die strategische Tiefe eines Viticulteres oder das Thema von Lords of Waterdeep und das Würfelglück spielt eine große Rolle, aber: Floating Market ist schnell erklärt, Floating Market sieht super aus, Floating Market hat wunderschöne Würfel in 6 Farben, Floating Market ist ein Workerplacement Spiel, dass unter 1 Stunde gespielt werden kann…

Floating Market ist wunderbar!


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Floating Market von Ben Pinchback und Matt Riddel 
Erschienen bei Eagle Gryphon Games
Für 2-5 Spieler in ca. 30 Minuten
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sämtliche Bilder sind von www.boardgamegeek oder dem jeweiligen Verlag (hier Eagle Gryphon Games)
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21.11.2016

Neu auf Kickstarter - 47. Kalenderwoche








Stammleser werden es sicherlich bemerkt haben, alle anderen bekommen jetzt die Info: Ja, die letzte Woche sind die Kickstarternews leider ausgefallen. Schlimme Männergrippe und so.
Jetzt aber wieder mit Volldampf voraus!
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18.11.2016

Das allerbeste Baumhaus - Wohnträume für 5jährige


Das allerbeste Baumhaus…

…ach ja, ich erinnere mich als ob es gestern gewesen wäre: Ein großer Eichenbaum in der Nähe eines Feldes, ein paar alte Holzbretter und eine große, schwarze Plane gegen den Regen. Wenn ich so darüber nachdenke war es eher ein Baumzelt als ein Baumhaus, aber was solls‘, Spaß hatten wir ohne Ende…

…bis wir alles abreißen mussten, weil der Baum auf einem privaten Grundstück stand. 


Und damit kommen wir zu Das allerbeste Baumhaus dem Spiel für große und kleine Kinder. Wer eine baumhauslose Kindheit verbringen musste, wird mit diesem Spiel alle seine Kindheitsträume verwirklichen können. Und was die kleinen Baumhäusler unter den Spielern angeht, werden sie viele Ideen für ihr erstes Baumhaus sammeln, wie beispielsweise eine Wasserrutsche, einen Jacuzzi oder eine Bowlingbahn. All das und noch vieles andere, lässt sich nämlich im Allerbestenbaumhaus unterbringen.


Dafür müssen die Spieler gleichfarbige Karten aneinanderreihen und dabei die Statik und Traglast des Baumes berücksichtigen. Der Baum muss wie eine umgedrehte Pyramide gebaut und dabei ständig im Gleichgewicht gehalten werden. Dabei erhält jeder Spieler 6 Karten und entscheidet sich für eine. Diese wird verdeckt ausgelegt, gleichzeitig mit dem Mitspieler aufgedeckt und an sein eigenes Baumhaus angelegt. Dann werden die restlichen Handkarten, mit den Handkarten des Mitspielers getauscht und es geht wieder von vorne los.


Hier muss man darauf achten, dass man einen Raum nur dann bauen kann, wenn er an mindestens einen Raum mit derselben Farbe angrenzen würde (es sei denn es handelt sich um die erste Karte dieser Farbe). Ist dies nicht der Fall, darf die Karte nicht verwendet werden und wertvolle Punkte gehen verloren.
Aber wer in seiner Kindheit ein Baumhaus hatte, der weiß dass die Hüpfburg nicht neben den Zoo sollte und die Surfschule unmöglich über der Bäckerei liegen kann…

Hat das Baumhaus die maximale Größe von fünf Stockwerken *hehe* erreicht, ist das Spiel vorbei. Nun werden Punkte für bestimmte Raumfarben vergeben und der Spieler mit den meisten *oh Wunder* gewinnt.


Das allerbeste Baumhaus ist ein kleines 2 Spieler Handkartenmanagement Spiel und besonders für Kinder interessant. Die Illustrationen könnten aus einem Disney Film sein und das Spiel hat, man mag es kaum glauben, ein präsentes Thema! Dafür sorgt ein kleiner Holzzylinder der am Baumstamm steht. Baue ich einen Raum auf der linken Seite, wandert dieser nach links und zeigt an, dass der nächste Raum nicht mehr links angebaut werden darf. Ein nette und innovative Mechanik. 

Von mir gibt es eine Empfehlung für Eltern, die ihren Grundschulkindern das Spielen näher bringen möchten.  Für einen erfahrenen Spieler sehe ich hier wenig Wiederspielwert.

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Das allerbeste Baumhaus von Scott Almes
Erschienen bei 2Geeks
Für 2-4 Spieler in ca. 20 Minuten
Boardgamegeek-Link



sämtliche Bilder sind von www.boardgamegeek oder dem jeweiligen Verlag (hier 2Geeks)
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