24.07.2026
Auch schon clever: Dschungelparty
15.07.2026
Turm der Tiere
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10.07.2026
Greif zu!
Greif zu! ist ein wahrer Kindespielklassiker des Spieleautors Wolfgang Kramer, welcher sich an Kinder ab dem Kindergartenalter richtet. Erstmals 1998 erschienen, ist das Spiel schon in mehreren Versionen und vormals auch bei den Verlagen HABA und Selecta erschienen. Die nun besprochene Version kommt nun im zeitgemäßen Gewand und mit neuen Illustrationen daher.
Gespielt wird mit Greif zu! ein flottes Reaktionsspiel, welches auch schon sehr junge Kinder verstehen. Zu Spielbeginn wird mit 24 Bildplättchen eine Auslage gebildet. Auf diesen Plättchen sind 23 unterschiedliche Dinge abgebildet. Einzig das Herz ist auf zwei Plättchen abgebildet. Jede Runde werden bei Greif zu! vier Würfel geworfen. Der Wurf gilt dann für alle Mitspielenden, welche dann schnell versuchen die zum Wurf passenden Plättchen aus der Auslage an sich sich zu nehmen. Die 24 Würfelseiten der Würfel entsprechen nämlich abstrahiert den Abbildungen der Plättchen. Einzig eine Würfelseite weicht ab und zeigt Flammen. Fällt diese bei einem Wurf, so darf man nicht zugreifen. Tur man es doch, so muss man zur Strafe wieder ein vorher gesammeltes Plättchen zurückgeben. Das Ganze wird so lange gespielt bis nur noch fünf oder weniger Plättchen in der Tischmitte ausliegen. Dann geht es ans Zählen der gesammelten Plättchen und es gewinnt, wer die meisten Plättchen sammeln konnte
Greif zu! ist ein wirklich sehr einfacher Titel, ohne sonderlich interessante Mechanik oder einen besonderen Kniff. Im Grunde geht es ums Würfeln und schnell Zugreifen. Als erstes Gesellschaftsspiel für die ganz Kleinen ist dies aber total okay. Die Abbildungen sind meiner Ansicht nach ansprechend und das Material für den Einsatz ausreichend robust. Im Gegensatz zur Holzausgabe von Selecta ist das Spielmaterial nun aus Pappe. Die Plättchen kommen aber durchaus in einer Stärke, welche sie lange genug durchhalten lassen werden. Ganz realistisch ist Greif zu! nämlich ein Titel, welcher nur eine sehr begrenzte Zeit gespielt werden wird. Schnell wird, der Kindersentwicklung entsprechend, anderes möglich sein und dieses einfache Spiel nicht mehr so reizvoll sein. Auf dem Weg dahin tut der Titel aber seinen Zweck und ist ein gutes Vehikel um einfache Spielabläufe und Regeln zu lernen. Weiterhin ist das Zusammenbringen von Abstraktion auf dem Würfel mit der Zeichnung auf den Plättchen für die Jüngsten auch schon eine Herausforderung, welche erst einmal gemeistert werden will. Im Handel ist Greif zu! für etwa 12-13€ erhältlich. Als eines er ersten Regelspiele meines Ermessens durchaus sinnvoll investiertes Geld. Mit seiner knackigen Spielzeit von 5-10 Minuten und den sehr einfachen Regeln ist das Spiel wirklich zugänglich und kann auch gut einmal zwischendurch gespielt werden. Große Freude herrscht bei der Hatz ums schnelle Zugreifen sowieso!
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Greif zu!
Autor: Wolfgang Kramer
Erschienen bei Schmidt Spiele
Für 2-4 Spieler*innen ab 4 Jahren.
Spieldauer: 5-10 Minuten
17.06.2026
Der geheimnisvolle Brunnen
21.11.2025
HiLo - Dein Königreich

26.10.2025
Rabbit Run
Rabbit Run des Spieleautors Oliver Igelhaut ist ein Laufspiel im Kartenspielformat, welches sich an Kinder ab 5 Jahren richtet. Es erscheint in der Reihe Igel Minis des Verlags Igel Spiele und kommt in kompakter Katenspiel-Box daher. Der Titel richtet sich an 2-4 Spielende und lässt sich in etwa 15 Minuten spielen.
Thematisch verköpern wir Hasen, welche sich auf dem Weg zu Hasensportfest befinden. Dieses wird dargestellt durch eine Vereinsheimkarte, welche am Ende eines Laufweges von Karten ausgelegt wird. Hier wollen wir als erster Hase ankommen. Um dies zu meistern ist unsere Merkfähigkeit gefragt. Als Wegkarten liegen doppelseitig bedruckte Futterkarten aus. Futter gibt es in vier Farben und dieses entspricht den Farben der teilnehmenden Hasen. Zu Spielbeginn bekommen wir einen dieser Hasen geheim zugewiesen. Unsere Identität klärt sich erst, wenn ein Hase das Vereinsheim erreicht.
Am Zug würfeln wir den Farbwürfel. Dieser hat vier Seiten für die jeweiligen Hasen sowie zwei Seiten für beliebige Hasen. Würfeln wir einen spezifischen Hasen, so haben wir diesen eine Karte vorzubewegen. Mit den beiden anderen Würfelseiten können wir einen beliebigen Hasen bewegen. Mit der einen Seite ein Feld vor und mit der anderen ein Feld zurück. Haben wir einen Hasen bewegt, so müssen wir uns noch für eine Futterkarte entscheiden. zur Wahl stehen die nächste unbelegte Karte vor und nach dem gerade bewegten Hasen. Die gewählte Karte wird umgedreht und dann entsprechend der abgebildeten Futterkarten ein oder zwei weitere farblich passende Hasen ein Feld vorbewegt. Es gibt auch Futterkarten auf denen eine Schnecke abgebildet ist. Diese Karte bewegt den am weitesten hinten liegenden Hasen.
Am Ende einer Partie werden dann Kleeblattpunkte vergeben. Dies richtet sich nach dem Vorankommen der Hasen auf der Laufstrecke. Bis zu vier Punkte kann man in einer Partie erlangen. Laut Anleitung spielt man zwei Rennen und schaut dann, wer die meisten Kleeblätter erringen konnte.
Die Idee von Rabbit Run ist demensprechen die eigene Identität während des Rennens möglichst lange geheim zu halten und dabei trotzdem das eigene Fortkommen durch vorteilhaftes Umdrehen der Futterkarten zu sichern. Hierfür gilt es sich die abgedruckten Futtersorten möglichst gut zu merken. In der eigenen Handlungsfreiheit wird man durch den Würfelwurf ein wenig beschränkt.
Ich habe das Spiel mit etlichen Kindern zwischen 7 und 10 Jahren gespielt. Das Spielergebnis war meines Ermessens stets vollkommen willkürlich und vor allem durch den Farbwürfel bestimmt. Die Kinder konnten sich nur in sehr begrenztem Maße merken wo für sie passende Symbole abgedruckt sind. Zudem ist es ja auch noch kaum steuerbar dann genau diese Karte umzudrehen. Dem Spaß hat dies aber keinen Abbruch getan. Es herrschte große Freude am Tisch und es wurde immer wieder wild vermutet, wer wohl welchen Hasen habe.
Rabbit Run ist ein schnell erklärtes, flott runter gespieltes Spiel. Mir persönlich ist zu wenig Spiel im Sinne von Steuerbarkeit in dem Titel vorhanden. Dies wirkt sich meiner Ansicht nach stark auf den Wiederspielwert aus. Als Variante wird noch angeboten am Ende des Spieles zu tippen, welcher Hase dem linken Nachbarn zugewiesen wurde. In unseren Partien war dies meist immer sehr offensichtlich. Ich denke, dass das Weglassen dieser Variante Rabbit Run aber zu einem Titel macht, welchen man auch schon gut mit Kindergartenkindern mittleren Alters spielen kann.
Die grafische Gestaltung wurde umgesetzt von Natasa Kaiser, welche sich auch für die beiden anderen Igel Minis Ei Noon und Golden Ei verantwortlich zeigt. Da die Titel auch fast identisches Spielmaterial verwenden, fügt sich die Reihe optisch gut zusammen.
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Rabiit Run
Autor: Oliver Igelhaut
Erschienen bei Igel Spiele
Für 2-4 Spieler*innen ab 5 Jahren.
Spieldauer etwa 15 Minuten
30.07.2025
Memo Animals
Memory gehört zu jenen Allzeit-Klassikern, die jedes Kind kennt und in dem vermutlich schon jedes Kind einmal die eigenen Eltern oder Großeltern geschlagen hat. Den Kinder sind bei Memory einfach besser.
Die grade einmal 16 Tierkarten werden gemischt und verdeckt in ein 4x4 Raster gelegt. Dazu gesellt sich eine Reihe aus 8 schweren Aufgabenkarten, auf denen 8 leichte Aufgabenkarten liegen. Dazu kommt ein Stapel Hilfekarten, die man mit Kids unter 7 Jahren... weglässt (!)
Wer keinen Auftrag erfüllt, darf eine Hilfekarten ziehen. Diese erlauben, eine weitere Karte umzudrehen (also eine 3. oder 5.), ein aufgedecktes Tier oder einen aufgedeckten Hintergrund als etwas anderes zu behandeln. Das Spiel endet, wenn alle Aufträge oder alle Hilfekarten verteilt sind. Wer die meisten Punkte hat, gewinnt.
Und so ist Memo Animals eben genau das, was es verspricht. Ein Kinderspiel, eine weitere Memory-Variante mit einem kleinen Kniff und etwas mehr Mechanik, als das reine Memory. Ideal, um die lieben Kleinen mal etwas mehr zu fordern und zu fördern. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Und noch dazu passt es in jede Hosentasche.
19.05.2025
Ligretto Fun Run
Ligretto dürfte den meisten ein Begriff sein. Entweder feiert man das hektisch schnelle Karte ablegen total oder man hasst es. Dazwischen scheint es nicht viel Luft zu geben. Das liegt sicherlich auch daran, dass das Spielprinzip am Ende des Tages eben doch mehr Partyspiel als ernsthaftes Kartenkloppen ist. Hier ist Hektik pur angesagt.
Die Karten selbst sind auf ihrer Vorderseite in vier Farben eingeteilt. Wer eine 1 hat, darf diese auf den Tisch legen. Jede Farbe hat so ihren eigenen Stapel und dann beginnt die normale Hektik hoch vier: ich darf auf jeden der Stapel die gleiche Zahl +/- 1 in der gleichen Farbe ablegen. Meine Karten sind aber in vier Ecken des Tisches und müssen auch dort bleiben. Also heißt es laufen, durchgucken, raussuchen, merken, weiterlaufen, etc. Die drei verdeckten Stapel darf ich dabei jederzeit durchsuchen. Den Ligretto-Stapel muss ich aber in exakt der ausliegenden Reihenfolge abarbeiten.
Dazu gesellt sich eine Variante für Lauffaule oder Haushalte ohne umkreisbaren Tisch, in der man den Ligretto-Stapel einfach auf die gegenüberliegende Tischseiten legt ind nur vom Stuhl aufstehen muss, um an diese Karten zu kommen, während die anderen drei Stapel vor einem liegen.
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