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Donnerstag, 16. Mai 2013

Feuer & Flamme - Stapelspiele, Lafer, lecker!

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Stapelspiele, Lafer, lecker!... so oder zumindest so ähnlich hieß doch die eine Kochsendung? Egal. Mit Feuer & Flamme eröffnet Huch! & friends jedenfalls schon jetzt die Grillsaison und bietet so einige Leckerbissen. Aber bitte nicht verzehren. Alles sieht zwar täuschend echt aus, aber besteht zu 100% aus Holz.
Warum Feuer & Flamme auf keiner Grillparty fehlen darf und weshalb eigentlich der bekannte Sternekoch Johann Lafer die Packung ziert, das werde ich Euch im folgenden Review näherbringen.

Spielverlauf und Spielziel

In Feuer & Flamme versuchen 2 bis 5 Mitspieler so lange Grillgut auf dem viel zu klein geratenen Grill zu platzieren, bis dieser den Gesetzen der Schwerkraft schlussendlich zum Opfer fällt. Bei wem dies passiert, der verliert einen sogenannten Grillchip oder ganz einfach ein Leben pro heruntergefallenem Grillgut. Strafe muss ja wohl sein, wenn man Essen auf den Boden wirft, oder? Verliert man alle drei Chips, scheidet man aus dem Spiel aus. Der letzte überlebende Grillmeister gewinnt das Spiel und darf sich dann auch endlich offiziell als solcher betiteln.
Detaillierter betrachtet zieht jeder Spieler reihum von einem Stapel, der ihm sodann anzeigt, welches der vorhandenen Lebensmittel er auf dem Grill platzieren muss/darf. Nichts also mit "mag ich nicht.". Es wird gegessen was auf den Tisch kommt oder vielmehr, was Du aufdeckst. Dabei gibt es unterschiedlichste Lebensmittel, unterschiedlichster Form und unterschiedlichster Größe, die je nach Situation mal mehr oder mal weniger gelegen kommen. Gerne darf bzw. muss dann auch gestapelt werden. So geht das Ganze reihum.

Um eine gewisse taktische Komponente einzubauen, hat jeder Mitspieler drei Joker. Beim Ausspielen dieser darf er "den Ball" oder vielmehr die Grillzange weitergeben oder es erlaubt das Herunterwerfen einer bestimmten Menge an Grillgut. Die Regeln sind wirklich schnell erklärt.

Resume

Feuer & Flamme ist ein Partyspiel - vielmehr ein Grillpartyspiel. Als solches wurde es schließlich auch entwickelt und als solches muss man es auch betrachten. Feuer & Flamme ist man aber wortwortlich, wenn man das Material des Spiels zum ersten Mal sieht. Wirklich absolut hochwertige Komponenten. Detailierte, robuste Holzlebensmittel, die mit sehr viel Liebe zum Detail hergestellt wurden und wirklich auch so manchen Sturz aushalten. Genau das müssen sie nämlich auch. Aber auch die Grillzange sieht toll aus und trägt ungemein zur perfekten Grillsimulation bei.
Die Regeln sind einfach und schnell erlernbar. Dadurch besteht keinerlei Einstiegshürde für totale Brettspielneulinge und Feuer & Flamme wird tatsächlich zum perfekten Begleiter auf Grillpartys. Dadurch, dass es auch keine permanente Präsenz während des Spiels eines jeden Spielers erfordert, kann man es auch wunderbar "nebenher" spielen.
Zusammenfassend macht Feuer & Flamme eigentlich alles richtig, was ein Partyspiel machen muss. Es besitzt eine niedrige Einstiegshürde, wirkt optisch ansprechend und ist wunderbar kurzweilig.
Bleibt nur noch zu sagen, warum eigentlich Johan Lafer das Cover ziert? So ganz habe ich das auch nicht verstanden. Zwar gibt es ein kleines Rezeptbooklet fürs Grillen anbei, jedoch habe ich die Gerichte mit den mitgelieferten Zutaten nie wirklich so hinbekommen, wie sie auf den Bildern abgebildet sind....

Stapelspiele, Lafer, lecker!... so oder zumindest so ähnlich.

Vielen Dank an Huch! & friends für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

 

sämtliche Bilder sind von www.boardgamegeek.com bzw. vom jeweiligen Verlag (hier Huch! & friends)

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