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Sonntag, 29. März 2015

Neu auf Kickstarter - 14. Kalenderwoche

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Heute gibts gleich mal Ninjas UND Drachen. Eigentlich fehlt nur ein Zombieprojekt und die drei Lieblingsfabelwesen wären komplett. Naja ich hätte vermutlich auch ein Zombieprojekt gefunden (oder Cthulhu), aber ich wollte mich dann doch lieber auf die interessantesten beschränken. Habt Ihr noch was gesehen, was einen Blick wert wäre?
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Donnerstag, 26. März 2015

Heroes of Might & Magic - Mehr als nur Lizenz?

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Ich könnte vermutlich in keiner anderen Rezension so tolle Vergleiche zwischen dem Brettspiel und dem digitalen Vorgänger ziehen, wie bei der heutigen Rezension zu Heroes of Might & Magic. Schließlich handelt es sich hierbei nicht nur um einen billigen Abklatsch. Nein! Es handelt sich dabei um das offiziell lizenzierte Brettspiel zur super populären Computerspielreihe von Ubisoft.
Doof nur, dass ich ehrlich gesagt nie einen einzigen Teil dieser Reihe gespielt habe. Vielleicht hat mich gerade deswegen das Brettspiel gereizt. Vielleicht ist das meine kleine Chance endlich mitreden zu können, wenn das Thema dann doch mal wieder auf den Tisch kommen sollte. Keine Vergleiche also. Völlig unvoreingenommene Eindrücke. Keine Erwartunghaltungen. Kein überstrenges Auge. Dennoch bin ich gespannt, was das zugegebenermaßen üppig ausgestattete Spiel so zu bieten hat.

In Heroes of Might & Magic kontrollieren wir Helden und versuchen Kraft und Magie Siegpunkte zu sammeln (ist noch jemand aufgefallen, wie verblüffend zutreffend eigentlich der Spieletitel ist?). Das Ganze verläuft eigentlich recht simpel. Abwechselnd spielen wir Aktionskarten aus, um unsere Hauptstadt auszubauen, Rohstoffe zu sammeln, neue Kreaturen anzuheuern oder unsere Heldentruppe zu bewegen. Letzteres ist dabei jedoch die interessanteste Aktion, denn hier geht es ans Eingemachte! Denn hier bewegen wir uns auf einer riesigen und vollgepackten Landkarte. Wer einmal Mage Knight gespielt hat, der weiß, was vollgepackt bedeutet. Überall lauern Monster, Festungen, Türme, Arenen und andere Helden um entweder Siegpunkte abzuwerfen oder dich gekonnt ins Jenseits zu befördern.


Der Kampfmechanismus ist dabei recht simpel, wenn gleich etwas aufwendig in der Handhabung. Je nach Einheiten- bzw. Kreaturentyp werden die Monstermarker auf der Iniatitivleiste platziert. Je früher ich angreifen kann, umso wahrscheinlicher, dass ich dem Gegner eins auf die Mütze geben kann, bevor er mir eins auf die Mütze gibt. Logisch, oder? Ob ein Angriff gelingt, entscheidet das Würfelglück. Die diversen Einheiten, Monster und Kreaturen sind dabei höchst unterschiedlich. Diverse Spezialfähigkeiten bringen dabei die richtige Würze. Ob dann immer alles gleich stark ist, muss man sich bei asynchronen Spielen immer fragen, gelle?

Mit zunehmender Spieldauer wird mein Held immer mächtiger und mächtiger. Später kommt dann noch ein weiterer dazu - oder zwei, was natürlich wiederum meinen Aktionsradius auf der Karte vergrößert. Nebenbei wird die eigene Hauptstadt gepimpt und weiter ausgebaut, neue Kreaturen angeheuert und vorallem der Gegner im Auge behalten. Und mehr steckt eigentlich nicht dahinter. Klingt eigentlich nach einem netten, einfachen, schnellen Spielchen, oder?


Schnell spielt sich Heroes of Might & Magic jedoch nicht. Ich würde sogar so weit gehen, dass das Spiel nicht mit seiner vollen Besetzung zu empfehlen ist. Das hängt in erster Linie an dem enormen Aufwand, der betrieben werden muss, um das Spiel zu verwalten. Allein die einzelnen Kämpfe können schnell zur minutenlangen Legepartie werden, bei dem schnell mal die Spannung abhanden kommt. Ich muss eben jedes Mal die einzelnen Kreaturen auf der Leiste einsortieren und die Würfelwürfe abhandeln. Und die Anzahl der beteiligten Kreaturen kann ab Mitte des Spiels schon mal schnell in ungeahnte Höhen schießen. Das Initiativsystem ist also nett, aber aufwendig und dadurch ab einem gewissen Punkt fast anstrengend.
Leider zieht sich dieser Punkt des enormen Verwaltungsaufwandes wie ein roter Faden durch die gesamte Partie. Viele Tokens, viel Verwaltung und darunter leidende Übersicht. Klar, man könnte es auch "viel Liebe zum Detail" nennen, aber vieles wirkt bei Heroes of Might & Magic als zu viel. Vielleicht wäre an mancher Stelle ein bisschen mehr Streamlining (oho Anglizismus) angebracht gewesen. Und genau das macht es schwer eine Partie mit mehr als zwei Spielern zu meistern. Während einem Mitspieler zumindest die Ehre des Gegenspielers für den aktuellen Zug zuteil wird, kann der Dritte im Bunde leider nur zusehen. Wenn dann ein langer Kampf ansteht, lohnt sich da schon fast die Toiletten- oder Kaffeepause.


Dennoch. Das Spiel fühlt sich thematisch an. Vielleicht auch gerade wegen eben jener Liebe zum Detail. Ich kenne die Computerspielvorlage nicht. Denke, aber das hier viel versucht wurde umzusetzen. Es macht trotz allem Spaß sich auf der Karte fortzubewegen, den Angriff auf die Kreaturen im richtigen Augenblick zu planen und seinen Helden beim Aufleveln zuzusehen. 
Vielleicht - naja eigentlich mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit - gibt es aber reizvollere Abenteuerspiele mit ähnlicher Spieldauer. Ins Auge sticht mir da sofort Mage Knight. Ebenfalls ein tolles Fantasysetting mit spürbarer Charakterentwicklung in einer einzelnen Partie. Dazu ein wunderbares Spielprinzip, was mich bis heute fasziniert. Mage Knight leidet zwar unter der selben Krankheit wie Heroes of Might & Magic, nämlich, dass eine Partie mit mehr als zwei Spielern nur selten zu empfehlen ist, schafft es aber durch die Vereinfachung des Kampfsystems und vorallem des cleveren Handkartenmechanismuses ein deutlich attraktiveres Spiel zu bieten. Heroes of Might & Magic hat da lediglich den Bonus der Lizenz, was jedoch nicht heißt, dass es sich hier um ein schlechtes Spiel handelt. Man muss sich jedoch trotzdem kritisch fragen, ob man bei so ähnlichem Setting und Prinzip nicht doch zum anderen populäreren Titel greift. Vielleicht ist eben auch gerade die Existenz von Mage Knight das größte Problem von Heroes of Might & Magic.




Heroes of Might & Magic von Marcin Tomczyk
Erschienen beim Heidelberger Spieleverlag
Für 2-4 Spieler in ca. 180 Minuten
Boardgamegeek-Link

Vielen Dank an den Heidelberger Spieleverlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

sämtliche Bilder sind von www.boardgamegeek oder dem jeweiligen Verlag (hier Heidelberger Spieleverlag)
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Sonntag, 22. März 2015

Neu auf Kickstarter - 13. Kalenderwoche

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Heute haben wir mal zwei Neuauflagen und nur ein echtes neues Spiel. Aber für manche ist es ja gerade interessant aktuell vergriffene Spiele in minimal neuem Gewand endlich in der Spielesammlung begrüßen zu dürfen. Dabei haben wir u. a. ein Spiel aus den Top 100 von BGG (Trommelwirbel), ein einfaches Würfelabsacker- und ein witziges Einbrecherspiel.
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Donnerstag, 19. März 2015

Aktuell in der Spieleschmiede - Der Herr des Eisgartens

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Lange, lange ist es her, dass ich das letzte Mal etwas über ein Projekt der Spieleschmiede berichtet habe. Dabei ist das Projekt der SpieleOffensive ja eigentlich mittlerweile so richtig ins Rollen gekommen. Und so lange das Eisen noch heiß ist, wird dann auch flux mal eben ein recht interessantes Projekt lokalisiert.
Mit Der Herr des Eisgartens (klingt irgendwie in englisch cooler) haben wir mal ein echt materiallastiges, strategielastiges, Vielspielerspiel auf dem Crowdfundingtisch. Nicht zuletzt das Fantasythema des Mehrheitenspiels vom polnischen Kleinverlag sorgte bereits auf den einschlägigen Brettspielseiten für Aufmerksamkeit, sondern auch die tolle Ausstattung.
Besonders ins Auge sticht dann aber doch das Add-On "Ulfs Beutel", das dem ganzen nochmal materialtechnisch das I-Tüpfelchen verpasst. So ganz günstig wirds allerdings nicht. Denn dann kostet der Spaß 99,00 EUR inkl. Versand. Dann lieber doch das Ganze ohne Add-On für 69,00 EUR inkl. Versand?
Fakt ist: Der Herr des Eisgartens sieht thematisch prima aus, wirkt materialtechnisch stark und scheint spielerisch in die Kerbe der hartgesonnenen Vielspieler zu schlagen mit großem Herz für Fantasy. Viele haben das aktuell gerade erfolgreich finanzierte Blood Rage bereits als Herr des Eisgartens mit Glücksfaktor bezeichnet. Wem also dann doch kein Glück zu wenig Glück ist, der wartet vielleicht, bis es das Wikingerepos in die Läden schafft dieses Jahr. Für beide wird wohl kaum Platz im Regal sein.
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Sonntag, 15. März 2015

Neu auf Kickstarter - 12. Kalenderwoche

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Ok, letzte Woche lag ich krank im Bett und jetzt habe ich hier so einiges, was ich aufarbeiten muss. Fangen wir also doch mal diese Woche mit den Kickstarternews an. Ob es diesen Donerstag wieder einen Beitrag geben wird, weiß ich noch nicht. Lasst Euch einfach überraschen würde ich sagen. Dafür habe ich auch ein ganz großes Schmankerl für Euch. Schaut Euch einfach mal das erste vorgestellte Projekt an.
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