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Sonntag, 26. Juni 2016

Neu auf Kickstarter - 26. Kalenderwoche

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Kommen ein Japaner, ein Alien und ein Tisch in eine Bar.... Sinnvolle Fortführungen in den Kommentaren erwünscht.

Yokohama
Ein kleiner Geheimtipp auf der jährlichen Spielemesse ist der Japaner-Stand. Dort gibt es die ganz hippen Brettspiele und die ein oder andere interessante Neuheit. Noch dazu kann man sich vor seinen Brettspielkollegen damit brüsten, weil man so unbekannte Spiele kennt und hat.
Mit Yokohama geht der "Elvis der japanischen Designer" Hisashi Hayashi den Weg des Crowdfundings. Kein kleiner Sushistand auf der Messe mit Pappcountern, sondern Massenproduktion mit Holzteilen und schicken Artwork.
Spielerisch gehts um ein komplexes Handelsspiel. Wir sind Händler und versuchen dem kleinen Fischerdörfchen Yokohama zu Ruhm und Ehre zu verhelfen. Obs da mechanisch etwas besonderes gibt? Nicht wirklich. Ich bin mal gespannt, wie sich das Ganze entwickelt.
Will ich die Basisversion, zahle ich 45,00$. Will ich die Deuxe Variante, muss ich 60,00$ zahlen.
Bisher vom Fundinggoal erreicht: 100%

Roswell 51
Der Amerikaner liebt ja seine Verschwörungstheorien. Eine davon ist die von den Aliens und dass die Regierung damit etwas zu tun hat. In Roswell 51 wird dieses Thema in Form eines Spielfilms aufgenommen, welchen wir als Brettspieler in Form eines Kartenspiels durchleben.
Ein Spieler übernimmt die Rolle des Regisseurs - sozusagen des Dungeonmasters - und versucht die restlichen (bis zu 12 weitere!!) Spieler um die Ecke zu bringen.
Das Ganze ist in einem ziemlich trashigen Splatter-Style gehalten. Ich bin allerdings etwas vorsichtig. Es handelt sich schließlich um einen sehr kleinen Verlag und die bisherigen Titel der Reihe waren auch mehr als dürftig spielerisch gesehen. Nur wirkliche Fans des Themas werden also 59,00$ inkl. Versand hinblättern, oder greifen doch lieber zum X-Files Brettspiel.
Bisher vom Fundinggoal erreicht: 100%

The Duchess
Heute mal kein Spiel, sondern ein Tisch. Mit The Duchess gibts für viele von uns europäischen Langnasen endlich mal die Möglichkeit einen echten Gamingtable zu erschwinglichen Preisen zu bekommen. 499,00$ + 56,00$ Versand kostet die Basisversion, die vermutlich schon vielen ausreichen wird. Will ich Getränkehalter und Co, dann kommen entsprechende Extrakosten dazu.
Wer also das Geld in die Hand nehmen will, der hat hier die Möglichkeit. Mich reizt so etwas ja schon lange, nur fehlt der Platz. Ich wette der ein oder andere von Euch hat dafür Verwendung.
Bisher vom Fundinggoal erreicht: 100%



sämtliche Bilder sind von www.kickstarter.com bzw. vom jeweiligen Verlag (hier TMG, GameWick, BoardgameTables)
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Sonntag, 19. Juni 2016

Light of Dragons - Fantasyschach mit Würfeln

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Hallo und herzlich Willkommen zur Debüt-Rezension von Fabian - einem weiteren Gastmonkey. Kurz, knackig, prägnant. Los gehts!

Das Erstlingswerk Light of Dragons, des Verlags SunCore Games, fällt einem gleich ins Auge, wenn man den Blick über sein heimisches Regal mit Brettspielen schweifen lässt. Die würfelförmige Box des Spiels ist einfach atypisch für Brettspiele. Das darauf zu sehende Artwork gefällt mir gut und zeigt zugleich die Verschiedenen Einheitentypen des Spiels. Werfen wir einen Blick in den Würfel und schauen uns das Spiel mal an…


In der Fantasywelt von Light of Dragons kämpfen zwei Spieler, mit ihren Völkern, um die Vorherrschaft in den Kriegslanden. Der Kampf wird hierbei ähnlich wie bei Schach geführt. Die Spieler sind abwechselnd am Zug und versuchen mit geschickten Zügen Figuren des Gegners zu schlagen.

In seinem Zug kann der Spieler
  • eine seiner Kreaturen bewegen,
  • eine gegnerische Kreatur angreifen,
  • eine seiner Kreaturen aufwerten
  • oder einen Zauber bzw. eine Fähigkeit einer Kreatur einsetzen.
Die Figuren sind in diesem Fall Würfel. Sie werden allerdings nicht gewürfelt, was auch bedeutet, dass kein Glücksfaktor vorhanden ist. Die Seiten zeigen lediglich die Kreatur an, die dieser Würfel gerade verkörpert. Es gibt sechs Kreaturen verschiedener Machtstufen. Durch das besiegen einer gegnerischen Kreatur, erhält man Machtpunkte in Höhe ihrer Stufe. Wer zuerst zehn Machtpunkte erlangt gewinnt das Spiel.


Die Regeln hören sich nicht kompliziert an und sie sind es auch nicht. Dennoch hat das Light of Dragons viel an taktischer Tiefe zu bieten. Bereits zu Beginn des Spiels dürfen die Spieler entscheiden, mit welchen Kreaturen sie starten wollen. Dabei stellen sich die Fragen: Möchte ich eher viele Kreaturen niedriger Machtstufen oder gleich am Anfang stärkere Kreaturen haben?

Es geht weiter mit dem Schlachtfeld. Man bekommt Bonuspunkte beim Besiegen von Figuren in der gegnerischen Hälfte. Möchte ich also gleich Entfernung zum Gegner gutmachen und habe aber dafür vielleicht den Nachteil, dass mein Gegner bereits seine Kreaturen aufwerten konnte oder nutze ich die Spezialfähigkeiten der Monster, um zum Beispiel schneller an weitere Kreaturen zu kommen?
Dabei muss ich auch noch auf die Anzahl der mir zu verbleibenden Würfel achten.
Wie bei Schach, versucht man sich in den Gegner hineinzuversetzen, um ihn in eine Falle zu locken oder ihn zu Fehlern zu zwingen.


Das Spielmaterial wirkt hochwertig und auch die Grafiken innerhalb der Anleitung sehen schön aus. Durch die würfelförmige Box lässt sich das Spiel jedoch nicht so gut transportieren.
Der aufgerufene Preis für das Spielmaterial, welches man erhält, ist eindeutig zu hoch. Mit ca.40€ für 30 Würfel in Säckchen, einem kleinen Spielfeld und den Anleitungen bzw. Übersichten liegt der Preis auf einem Schweizer Niveau.
Mittlerweile werden aber nur noch knapp 30€ aufgerufen, was an der angekündigten Erweiterung liegen könnte.

Fazit: Ich würde das Spiel wirklich gerne mögen aber trotz all der positiv genannten Punkte, schafft es das Spiel dennoch nicht, mich in seinen Bann zu ziehen. Dies liegt zum einen daran, dass sich das Spiel unglaublich langsam anfühlt. Einfach weil man sich pro Aktion nur ein Feld bewegen kann. Desweiteren kommt das Fantasy-Thema nicht wirklich rüber, da die Figuren durch Würfel dargestellt werden und das Ganze somit ziemlich abstrakt wirkt. Dazu gesellen sich noch der zu hohe Preis und der meiner Meinung nach niedrige Wiederspielwert. So gut wie niemand mit dem ich das Spiel gespielt habe, wollte nach der ersten Partie noch eine weitere spielen und das spricht schon für sich. Wer sich dennoch nicht von mir hat abschrecken lassen, soll das Spiel ruhig mal Probe spielen und sich eine eigene Meinung bilden. Ich werde jetzt mal wieder mein Schachbrett rausholen und eine Partie spielen, denn da können sich sogar die Bauern mehr als ein Feld bewegen!!! *grins*


Light of Dragons von Adrian Bolla und Bujar Haskaj
Erschienen bei SunCore Games
Für 2 Spieler in ca. 20 Minuten
Boardgamegeek Link
Vielen Dank an SunCore Games für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

sämtliche Bilder sind von www.boardgamegeek oder dem jeweiligen Verlag (hier SunCore Games)
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Mittwoch, 15. Juni 2016

Dunkle Alte Dinge - Pimp my Kniffel

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Dunkle Alte Dinge ist ein typisches Beispiel für ein Spiel, welches übers Thema getragen wird. Indiana Jones kennt jeder. Pulp Horror ist zwar ein Nischenthema, aber hat auch seine Liebhaber. Schatzsuche, Abenteuer, Mystery. Alles Begriffe, die das Themaherz höher schlagen lassen.
Umso krasser dann der spielerische Gegensatz. Wir erwarten Spiele wie Fortune and Glory oder Eldritch Horror, wenn wir ein solches Thema auf einer Brettspielpackung sehen. All das bekommen wir aber hier nicht. Also aufgepasst, dass hier keiner enttäuscht wird. Denn Dunkle Alte Dinge bietet spielerisch nicht genau das, was man vielleicht erwarten könnte bei einem solchen Thema.


Dunkle Alte Dinge ist ein Würfelspiel. Um es mal etwas provokant zu sagen (steile Thesen bieten ja bekanntlich steile Einstiege), könnte man behaupten es wäre eine Art aufgepimptes Kniffel. Wir versuchen nämlich Würfelergebnisse zu erzielen. Kleine Straßen, große Straßen, Vierpäsche, Paare. Schaffen wir das nicht, müssen wir zwar nicht den berühmten "Strich bei Kniffel" setzen, sondern nehmen einen Minuspunktmarker (genauer gesagt ein dunkles altes Ding).
Aber ziehen wir den Gaul doch lieber von vorne auf. In Dunkle Alte Dinge sind wir Abenteurer, die irgendwie in einer echt düsteren Ecke gelandet sind. Mutig und neugierig wie wir nunmal sind, erkunden wir die unheimliche Gegend und müssen uns dann noch viel unheimlicheren Aufgaben stellen. Zombies, Fallen, Flüche. All das ist nur eine kleine Auswahl, von dem, was uns erwartet.
Jeder Aufgabe ist dabei ein Würfelergebnis zugeordnet, welches ich erwürfeln muss. Belohnt werde ich dann durch Siegpunkte und/oder Tokens. Grundsätzlich kann ich sagen: Je schwerer die Aufgabe, umso attraktiver die Belohnung.
Richtig abheben tut sich Dunkle Alte Dinge dann von der bloßen Würfelei durch die Möglichkeiten das Würfelergebnis zu beeinflussen. Durch Tokens kann ich neu würfeln, durch vorher gekaufte Gegenstände kann ich meinen Würfelpool modifizieren und durch coole farbige Würfel ergänzen, die dann wiederum coole neue Nachwürfel- oder Modifiziermechanismen haben. Die farbigen Würfel sind es dann auch, die rein optisch einen kleinen Leckerbissen im sonst düster gehaltenen Spielbrett bieten.


So reisen wir von Ort A nach B und würfeln fleißig. Glück muss man schon haben. Das sollte aber bei einem Würfelspiel klar sein. Habe ich meine Aufgabe abgeschlossen, kann ich mich noch ausrüsten. So levele ich mich langsam aber sich auf und kann mächtigere Aufgaben angehen. Zur Not helfen Mut-Marker, die gegen Abgabe eine Aufgabe einfach so erledigen. Frei nach dem Motto "Nur Mut! Du schaffst das locker!".


Was bringt dann schlussendlich Dunkle Alte Dinge? Mich persönlich lacht das Thema und die wunderschöne Grafik an. Das wird letztendlich aber auch genau der Punkt sein, der darüber entscheidet, ob das Spiel in der eigenen Spielerunde gut ankommt oder doch eher in der hintersten dunklen Ecke des Spieleschrankes landet. Warum? Dunkle Alte Dinge liefert nicht zu viel Neues, nichts besonders innovatives. Klar, bekannte Mechanismen funktionieren, aber bei leichten Absackern vielleicht noch mehr als wo anders, entscheidet der Pfiff. Dunkle Alte Dinge ist, trotz großer Packung und epischem Thema, eben so ein Absacker. Diese müssen unterhalten und einen besonderen Spielreiz haben. Dunkle Alte Dinge unterhält zwar, und auch nur so lange das Thema für die Mitspieler interessant ist. Ist es das nicht, kann der reine Mechanismus sich nicht entscheidend abheben in unserer heutigen schnelllebigen Spielwelt.
Thematisch besser und befriedigender wäre z. B. das anfangs erwähnte Fortune and Glory - wenn es bei Würfelproben bleiben soll und das Thema reizt. Kommt es nur auf einen schicken Würfelmechanismus an, dann ist noch immer das alte King of Tokyo für mich Maß aller Dinge.

Dunkle Alte Dinge von Simon McGregor
Erschienen bei Feuerland (Original bei Pleasant Company Games)
Für 2 bis 4 Spieler in ca. 60 Minuten
Boardgamegeek-Link

Vielen Dank an Feuerland für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

sämtliche Bilder sind von www.boardgamegeek oder dem jeweiligen Verlag (hier Feuerland, Pleasant Company Games)
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Sonntag, 12. Juni 2016

Neu auf Kickstarter - 24. Kalenderwoche

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Ich sage nur vier Worte: Cool Mini Or Not.

Massive Darkness
Höher, schneller, weiter. So, oder so ähnlich könnte man die Ambitionen von CoolMiniOrNot beschreiben. Mit Massive Darkness ist kürzlich der neuste Kickstarterhit angekaufen und scheint schon jetzt wieder alle Rekorde zu brechen.
Aber was ist neu? Nicht viel muss ich gestehen. Eigentlich haben wir es hier einfach gesagt mit einem Zombicide meets Dungeon Crawler zu tun. Viele Komponenten ähneln denen von Zombicide (insbesondere Black Plague) und auch der Grafikstil ist der selbe.
Spielerisch bleiben wir in einem eher seichten Dungeon Crawler mit der Besonderheit, dass man seinen Charakter in einer bestimmten Klasse weiterentwickeln kann, d. h. man kann seinen Charakter leicht modifizieren. Aber auch das ist nichts weltbewegend neues.
Mich macht das neue Projekt ehrlich gesagt nicht an. Höchstens als Geldanlage könnte der Spaß interessant sein, denn für seine 120,00$ plus Versand bekommt man wieder mal so einiges.
Bisher vom Fundinggoal erreicht: 100%


HOPE
Mit dem simi-kooperativen Spiel HOPE taucht das erste Mal ein eigenes Projekt des recht jungen Verlages aus Frankreich auf der Bühne auf. Gemeinsam und doch irgendwie alleine versuchen wir auf einer Weltraumstation das Universum zu retten. Wichtig dabei zu wissen ist, dass wir das einerseits nur zusammen schaffen können, aber schlussendlich nur einer den Ruhm dafür einheimsen kann. So ein klein wenig klingt das wie Naufragos.
Grundsätzlich halte ich semi-kooperative Spielaspekte für super interessant, aber auch gleichzeitig für extrem schwer umzusetzen. Oft führt es nämlich zu spielerischen Problemen, wo ein Spieler bewusst das Spiel an die Wand fährt, weil er keine Chance mehr hat. Ob dieses Projekt das anders macht?
Ich gehe mal vom besten aus, würde aber gleichzeitig warnen wollen, da das Problem auftreten kann. Ansonsten sieht das Projekt materialtechnisch prima aus. Auch thematisch wirkt es rund. Die Kampagne sieht klasse aus und mit 43,00€ plus Versand Einstiegspreis haben wir es auch mit keinem zu teuren Spiel zu tun.

Bisher vom Fundinggoal erreicht: 100%

Captains of the Golden Age
Wer ein Händler und Piraten Spiel sucht und dem bei Merchant and Marauders einfach zu oft das nötige Glück fehlt, der könnte bei Captains of the Golden Age sein persönliches Piratenspiel finden. Denn hier haben sich die Entwickler ein Spiel zusammengeschustert, was zu 0% auf Glück basiert, sondern ausschließlich auf Taktik.
Unsere Karriere ist zu Beginn des Spiels noch offen. Will ich Händler sein und Waren von A nach B schippern oder will ich die armen Handelsflotten überfallen. Interessantes Detail bei den Komponenten sind die Ferngläser, welche als Bewegungsräder dienen, mit welchen ich im geheimen meine Segelrichtung festlege. Das sieht gut aus.
0% Glück bedeutet aber auch immer lange Downtime. Das hat sicherlich trotzdem seine Fans. Rundum aber ein Projekt, was man im Auge behalten kann. 40,00€ plus Versand ist für einen Kleinstverlag auch okay und angemessen.
Bisher vom Fundinggoal erreicht: 90%

sämtliche Bilder sind von www.kickstarter.com bzw. vom jeweiligen Verlag (hier CoolMiniOrNot, Morning Players, Golden Age Games)
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Montag, 6. Juni 2016

Neu auf Kickstarter - 23. Kalenderwoche

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Prima. Heute gibts doch glatt zwei Kampagnen zu Produkten, die ich bereits rezensiert habe. Ihr dürft also an dieser Stelle im Anschluss an den Artikel ganz geschmeidig diese nachlesen, wenn Ihr sie nicht ohnehin schon gelesen habt. Und wenn doch? Doppelt hält besser!

Xia: Embers of a Forsaken Star
Xia gehört zu einem meiner Lieblinge in der Sammlung. Ich mag ganz einfach das offene System und die vielen Möglichkeiten. Umso mehr hat es mich dann gefreut, dass nun endlich mit Embers of a Forsaken Star eine Erweiterung kommt.
Was bringt diese? Sie soll einige Schwachstellen des Basisspiels ausmerzen und dann einfach mehr von allem bringen. Mehr Schiffe, mehr Outfits, mehr Planeten. Natürlich sind damit auch noch ein paar nette neue Mechanismen und kleinere Gimmicks verbunden. Es gibt schwarze Löcher in der Galaxie, explodierende Kometen und einen kleinen Wirtschaftskreislauf.
Für mich ein absoluter No-Brainer. Mit lediglich 44,00$ inkl. Versand ist die Erweiterung recht günstig. Wer das Basisspiel noch nicht hat oder die selten zu bekommende Promo Sellsword, der muss etwas mehr berappen.
Bisher vom Fundinggoal erreicht: 100%

LOAD: The Boardgame
Wie macht man richtig Kohle auf Kickstarter? Richtig! Man bietet ein Miniaturenspiel an. Mit LOAD: The Boardgame ist es da auch nicht viel anders. Umso attraktiver wird es dann natürlich, wenn auch noch eine Lizenz dahintersteht. Schick sehen die Miniaturen ja schon aus, muss ich zugeben.
Spielerisch haben wir es hier mit einem Skirmisher zu tun. Creeps laufen vollautomatisiert von A nach B und kloppen sich mit den gegnerischen Creeps, die von B nach A laufen. Den Unterschied machen dann die Helden. Das kennen wir aus Rum and Bones. 
Braucht man also noch einen Titel, wenn man schon den Piratenableger hat? Der hier scheint komplexer und miniaturenlastiger. Aber auch teurer. 99,00$ plus Versand ist die Mindestfinanzierung. Nach oben gibts keine Grenzen.
Bisher vom Fundinggoal erreicht: 100%
Police Precinct: Online
Dass die Verbrechensbekämpfung immer mehr auch online stattfinden muss, wissen wir. Dass jetzt mit Police Precinct: Online das Flaggschiff von Common Man Games auch als App erscheinen soll, ist dagegen eine neue Info.
Ich persönlich finds prima. Police Precinct gehört noch immer zu einem meiner gern gespielten Koop-Spiele und da man eigentlich mindestens vier oder fünf Personen am Tisch braucht, um es richtig gut spielen zu können, fehlt leider oft die Zeit. Da kann eine App sicherlich helfen.
In der Kampagne wird zwar noch allerhand physischer Rewards vertickt, aber das geht leider nur in die USA. Für uns europäische Langnasen bleibt da also nur die Möglichkeit das Produkt digital zu unterstützen mit 3,00$. Sicherlich nicht die schlechteste Idee, wenn man bedenkt, dass die App wohl später mal schlappe 9,00$ kosten soll.
Bisher vom Fundinggoal erreicht: 100%

sämtliche Bilder sind von www.kickstarter.com bzw. vom jeweiligen Verlag (hier Far Off Games, Awaken Realms, Common Man Games)
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