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Mittwoch, 16. April 2014

Sentinels of the Multiverse Erweiterungen - Mehr bitte!

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Wer schon etwas länger bei mir mitliest, der kennt sicherlich meinen Artikel zum Superheldenspiel Sentinels of the Multiverse (wenn nein, dann bitte lesen). Damals fielen starke Sätze wie „Sentinels of the Multiverse (SotM) ist kein Spiel sondern ein Erlebnis!“ oder „SotM ist zum Teil ein Exkurs in den Matheunterricht der fünften Klasse.“
Nach nunmehr 3 Jahren seit Erscheinungdatum der Grundbox gibt es zahlreiche große und kleine Erweiterungen – eigentlich nicht weiter verwunderlich, denn bereits das Basisspiel schrie förmlich nach mehr.  Zeit also einen Blick darauf zu werfen.
Tragischer Höhepunkt der Erweiterungen: Die Basisbox reicht nicht mehr aus um die Massen an Karten zu fassen.
 
 
Aber was aber bringen die Erweiterungen spielerisch? Ganz klar: Mehr von allem. Mehr Helden, mehr Bösewichte, mehr Umgebungen und zum Teil auch mehr Gedächtnistraining. Die Stärken des Basisspiels werden gekonnt hervorgehoben. Sentinels of the Multiverse besticht nun mehr denn je durch Vielfalt. Keine Partie gleicht der anderen.
Durch die nahezu unendlich scheinenden Kombinationen an Heldentruppen, Umgebungen und Bösewichtern können immer neue Superheldengeschichten erzählt werden. Dabei kommt, wie gewohnt, jeder Held mit einzigartigen Grafiken und Sonderfähigkeiten daher. Wer aber denkt, dass den Entwicklern die Ideen ausgehen, der täuscht sich gewaltig. Waren manche Helden des Basisspiels noch recht einfach gestrickt und ließen wenig Platz für Strategien (ja RA ich meine Dich!), so bieten eine Vielzahl der neuen Charaktere interessante Möglichkeiten zum Aufbau von Langzeitstrategien.
 

Mehr Mathe gibt es leider aber auch. So ist es zwar mit der neusten Erweiterung Vengeance möglich gegen, den im Basisspiel schwachen, Baron Blade erneut anzutreten, jedoch bringt dieser gleich seine Freunde mit und man kämpft erstmals gegen eine Truppe an Bösewichtern. Klingt zunächst cool, jedoch zeigt dieses neue Kampfsystem eher ungeschickt die Schwächen des Spiels auf – nämlich die Verwirrung der Spieler durch unzählige Nebeneffekte. Nun ist es eben nicht nur ein Bösewicht, der zum Teil bereits im Basisspiel schwer zu überblicken war, sondern eine ganze Truppe. Ähnlich verhält es sich damit der Superheldentruppe „Die Sentinels“, welche einem Spieler ebenfalls die Möglichkeit bietet als Gruppe anzutreten, anstatt als alleiniger Verbrechensbekämpfer. Sicherlich eine nette Idee, aber wer schon einmal versucht hat mehrere Helden in einer Solopartie gleichzeitig zu manövrieren, der weiß, dass die Steuerung der Heldentruppe zwar nett klingt, aber dann doch mehr unnötige Arbeit, als Spaß bedeutet.
 
 
Was bringen die Erweiterungen denn nun zusammenfassend? Grundsätzlich sind sie alle gut. Abstriche würde ich sowohl bei den großen, als auch bei den Minierweiterungen nicht machen wollen. Alle tun genau das, was Sentinels of the Multiverse bekannt und beliebt gemacht hat. Ob nun als Legacy, RA, The Naturalist oder The Scholar. Sentinels of the Multiverse unterhält auch nach der x-ten Partie. Und sind wir ehrlich: Wer nicht mit weiteren Erweiterungen rechnet, der hat wohl zu lange in die Strahlenkanone von Iron Legacy geschaut. Und ganz ehrlich? Ich find´s gut!


Vielen Dank an Greater Than Games für die Bereitstellung der Rezensionsexemplare


Wertung:

Komponenten 
Langzeitmotivation
Spaß
Taktik 
Anspruch
Gesamt 



sämtliche Bilder sind von www.boardgamegeek.com bzw. vom jeweiligen Verlag (hier Greater Than Games)

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Sonntag, 13. April 2014

Neu auf Kickstarter - 16. Kalenderwoche

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Diese Woche in den Kickstarternews: Ein zweiter Print-Run eines Spiels aus dem Jahre 2012, ein kooperatives Spiel und ein Partyspiel. Wer noch immer auf der Suche nach Among the Stars ist oder der ein lustiges Partyspiel mit integrierten Smartphones sucht, der sollte unbedingt weiterlesen. Der Rest natürlich auch. Schließlich mache ich mir die ganze Mühe hier ja nicht umsonst, oder doch?
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Freitag, 11. April 2014

Jetzt auf startnext - La Cosa Nostra

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Was haben die Computerspielreihe Grand Theft Auto und das neue Projekt auf startnext La Cosa Nostra gemeinsam? Na? Na?! Richtig. Beide sind erst ab 16 Jahren freigegeben. Mal ganz davon abgesehen, dass das Cover sich auch verdammt ähnelt.
Ein Projekt was damit wirbt, dass "Mordanschläge, Drogen und Nutten" (Zitat der Kampagne) darin vorkommen, macht schon von Hause aus auf sich aufmerksam. Wenn dann noch die Grafik echt schick aussieht und das Regelwerk bereits komplett zum Download bereit steht und ein spannendes interaktives Spielgefühl verspricht, dann muss man ja förmlich zuschnappen. Oder doch nicht?
Viele haben es ja schließlich probiert ein Mafiabrettspiel auf den Markt zu werfen. Von Hause aus scheint diese Gangsterthematik besonders heikel zu sein, da schwer umzusetzen. Viele Spielmechaniken müssen besonders interaktiv daherkommen und das Spiel darf nicht zum puren Strategietitel werden. Das Ergebnis sind leider allzu oft völlig unberechenbare, glückslastige Würfelorgien.
Den besten Job in Sachen Thematik hierbei hat für mich noch immer Mafia City gemacht. La Cosa Nostra sieht aber dennoch interessant aus. 26,00 € für das Spiel inkl. Versand sind zudem keine allzu hohe Hürde. Schon allein das Artwork fasziniert. Man darf also gespannt sein, ob das Projekt die angestrebten 9500,00 € packt. Bald gehts los.
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Mittwoch, 9. April 2014

Finanziert auf indigogo - Wil Wheaton´s Tabletop

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Neues Newsformat zu neuer Crowdfundingplattform. Nach Kickstarter, der Spieleschmiede und startnext kommt jetzt noch indigogo dazu. Grund hierfür ist in erster Linie die derzeit sehr erfolgreich verlaufende Finanzierung der dritten Staffel von Wil Wheaton´s Tabletop. Und so heißt es nicht etwa „Stirb Wil Wheaton, stirb!“, sondern „spenden was das Zeug hält“.

Die Serie um das Thema Brettspiel und seinen bärtigen geekigen B-Promi Wil Wheaton geht finanziell gesehen erstmals eigene Wege. Nach zwei Jahren der Google-Finanzierung sollen nun die Zuschauer das nötige Kleingeld liefern, dass auch dieses Mal wieder das Hobby der Brettspiele massentauglich präsentiert werden kann.

Kein Wunder ist es allerdings, dass die angestrebten 500.000$ (in Worten: Eine halbe Million Dollar!) locker erreicht werden. Keine Frage also, dass Tabletop in ein weiteres Jahr geht. Vielmehr muss sich nun zeigen, wie viele Folgen es geben wird? Sollte die Marke von 750.000$ erzielt werden, dann erfreuen wir uns nicht nur an 15 sondern 20 Episoden. Sollte die Million geknackt werden, dann gibt es das selbsternannte „Herzensprojekt“ von Wheaton – eine RPG-Episode.

Die einzelnen Pledgelevels reichen von 5,00$ für ein virtuelles High-Five bis hin zu 10.000$ für einen Abend mit der Crew.

Wer also eine wirklich lustige und unterhaltsame Show unterstützen möchte, der hat noch gut 30 Tage dafür Zeit. Bis dann endlich die dritte Staffel ausgestrahlt wird, müssen wir uns allerdings mit den Wiederholungen der alten Staffeln begnügen.
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Sonntag, 6. April 2014

Neu auf Kickstarter - 15. Kalenderwoche

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Polizei, Träume und Bananenrepublik. Was eine tolle Einleitung. Dennoch sind die heutigen Projekte jedes auf seine Art interessant. Alle haben gemeinsam, dass sie von kleinen Firmen produziert werden - also so ganz nach dem Urgedanken von Kickstarter. Damit verbunden aber auch immer teurere Preise und unklare Qualität. Ein genauer Blick ist demnach empfehlenswert.
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