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Mittwoch, 30. November 2016

Im Schatten des Throns - Kein Lied von Eis und Feuer

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Erstmal eines vorab: Nein, Im Schatten des Throns hat nichts mit Das Lied von Eis und Feuer zu tun! Denn irgendwie schein das, das Erste zu sein was den Leuten in den Sinn kommt, nachdem sie den Namen hören.
Also muss ich jetzt alle enttäuschen, die dachten ihre Game of Thrones Sammlung erweitern zu können. Hier gibt’s nichts für euch, haut ab! …aber lest erst die Rezi…bitte…

                                      


Im Schatten des Thrones ist ein Kartenspiel, in welchem die Spieler versuchen durch Sammeln von gleichfarbigen Karten, Punkte zu ergattern. Dies geschieht indem ein Stapel in der Tischmitte ausgelegt wird und der aktive Spieler, vom besagten Stapel Karten abheben darf. Hier darf er jederzeit stoppen und den nächsten Spieler ziehen lassen #keinemachtdendrogen, oder so lange ziehen bis 5 Karten ausliegen oder der neugezogene Kartenwert, den vorherigen überschreitet. Wenn letzteres eintrifft, darf er keine der gezogenen Karten haben und muss alle ablegen.

Das alleine wäre ein blödes Spiel, ABER…jede Karte hat individuelle Fähigkeiten!

                                      

Manche können den Wert der frischgezogenen Karte manipulieren, andere erlauben die Karten der Mitspieler zu stehlen und wiederum andere Karten schützen einen vor Diebstählen. Karten mit besonders hohem Wert erschweren einem das Leben, bringen aber auch viele Punkte. Außerdem können die Karteneffekte nur genutzt werden, wenn man gerade die Mehrheit der jeweiligen Karten besitzt.

Und das macht wirklich Spaß! Auch wenn das Spiel sehr abstrakt ist und auch durch die wirklich hübschen Illustrationen, kein bisschen Thema durchsickert.

Man könnte nun denken, dass das Glück eine zu wichtige Rolle spielt, da man auf die Karten im Stapel angewiesen ist. Dies ist jedoch bei der richtigen Zusammenstellung der eigenen Karten kein Problem mehr, da jede gezogene Karte manipuliert werden kann.

                                    

Zwei große Mankos bringt das Spiel jedoch mit:

1. Obwohl auf der Verpackung 2-4 Spieler steht, ist das Spiel zu zweit ungenießbar. Total stumpf. Zu dritt ist es wie ausgewechselt!
2. Ich habe 30min in der zweiseitigen Anleitung suchen müssen, wann das Spiel denn nun endet. Ich möchte an dieser Stelle nichts vorwegnehmen…

Mein Fazit: Ein kleines Card-Draftig Spiel, mit innovativen Elementen für zwischendurch... aber bloß nicht zu zweit.                                                     

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Im Schatten des Throns von Oleksandr Nevskiy und Oleg Sidorenko
Erschienen bei 2Geeks
Für 2-4 Spieler in ca. 20 Minuten
Boardgamegeek-Link



sämtliche Bilder sind von www.boardgamegeek oder dem jeweiligen Verlag (hier 2Geeks)

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