Samstag, 3. März 2018

Pile up Rush

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Ich glaube, dass dies hier die kürzeste Rezension eines Brettspieles wird, die die Welt gesehen hat. 

In Pile Up Rush stapeln die Spieler, nacheinander, verschiedenförmige Holzteile auf ein kleines Holzpodest. Dabei haben die Spieler nur wenige Sekunden Zeit, um bis zu drei Figuren pro Spielzug auf das Podest bzw. aufeinander zu stapeln. Fällt der Turm - falls man dieses verrückte Gebilde Turm nennen kann – bei dem Versuch ein weiteres Teil draufzulegen, so darf der Gegenspieler ein Klötzchen stehlen. Wer zuerst vier Klötzchen - oder Rampen oder Pyramiden, oder was weiß ich, was die sich bei der Form gedacht haben – hat, gewinnt.


Das Spiel ist schnell aufgebaut und verstanden. Die Formen sind verrückt und lassen sich sehr fantasievoll aufeinanderstapeln. Für grobmotorische Menschen mit einem Hang zur Wurstfingerichkeit, kann der Zeitdruck und die damit verbundene Zitterigkeit, zu einer spaßigen Panikattacke werden, die im verrückten Gelächter endet, während die Kunst zusammenbricht. Aber dies auch nur die ersten drei Runden. Vielleicht ist dies meiner ungeschickten Art verschuldet, vielleicht konnte ich das demütigende Gelächter meiner Freundin nicht mehr ertragen, während meine kläglichen Stapelversuche scheiterten, aber nach den ersten drei Runden war die Luft einfach raus.

Insgesamt kann ich sagen, dass das Spiel weder besonders gut noch besonders schlecht ist. Es ist einfach nett. 
Wer kleine Kinder im Haus hat, die gern mit bunten Klötzchen spielen, kann hier getrost zugreifen. Alle anderen sollten bei Jenga bleiben.
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Pile up Rush! von Pierre Compain und Frederic Guattari
Erschienen bei Korea Boardgames
Für 2-4 Spieler in ca. 20 Minuten
Boardgamegeek-Link

sämtliche Bilder sind von www.boardgamegeek oder dem jeweiligen Verlag (hier Korea Boardgames)

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